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Tag: Robert Lewandowski

Der Pokal ist Bayerns letzte Chance auf einen Pokal

Nicht nur alte Leute träumen oft von früher, auch den Sportlern geht es oft so, „ja früher, da haben wir ganz anders aufgetrumpft“. So geht es jetzt den Bayern, die mit der 1:3-Niederlage in Leverkusen nicht nur einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft erlitten, sondern schlimmer noch, sie erleben gleich wieder einen Rückfall in den Krisen-Modus. Vergessen sind sieben Siege in Folge in der Fußball-Bundesliga, es zehrt an den Nerven, dass die Münchner die Vorlage von Tabellenführer Dortmund mit dem 1:1 in Frankfurt nicht nutzten. Statt den Rückstand zu verkürzen wurde er größer. Sogar Gladbach zog auf Rang zwei vorbei. Ja früher, da war das anders, da war es ein Gütesiegel der Bayern, Patzer der Konkurrenz zu nutzen.

Nach sechs Meisterschaften in Folge und dem Gewinn der Champions League 2013 sowie drei Pokal-Triumphen in dieser Zeit muss man sich die Frage stellen: Ist die gute alte Zeit der Bayern vorbei? „Alarmsignale“ sieht die Fachzeitung kicker, „Chaos“ sehen diejenigen, die nicht fachlich urteilen, sondern feixen, dass die Bayern endlich vom Thron gestoßen werden. Und in der Tat deutet nichts darauf hin, dass die Bayern diese Saison erfolgreich abschließen können. Ganz im Gegenteil, wenn es am Mittwoch im DFB-Pokal gegen Hertha BSC Berlin geht, dann steht ein entscheidendes Spiel bevor: Der Pokal ist Bayerns letzte Chance auf einen Pokal.

Was den Bayern besonders weh tut, ist die Tatsache, dass jetzt alles gegen sie läuft, was früher für sie gelaufen ist, Stichwort „Bayern-Dusel“, obwohl es nicht immer Dusel oder Glück war. Thomas Müller brachte es nach dem 1:3 auf den Punkt: „Das Spiel hätte in alle Richtungen ausgehen können, jetzt ist es gegen uns ausgegangen.“ Es läuft gegen die Bayern, mit Manuel Neuer und Thiago fielen zwei Mannschaftsstützen aus, knappe Schiedsrichter-Entscheidungen fielen gegen die Bayern, in der Erfolgsphase war das eben mehr für die Bayern. Dazu kommen selbstverschuldete Fehler, wie ein Treffer gegen Neuer-Vertreter Sven Ulreich in die Torwart-Ecke, oder mangelnde Kompaktheit im Abwehrverhalten.

Mit schnellem Spiel entschied Leverkusen das Spiel für sich, diese Probleme offenbarten die Bayern nicht zum ersten Mal in der Defensive. Ein Schuldiger: Joshua Kimmich enttäuschte erneut im Mittelfeld. Dazu kommen Zweifel an Torjäger Robert Lewandowski auf. Ex-Bayern-Star und heutige TV-Experte Didi Hamann rät: „Verkaufen“. Die Stimmung im Team sei frostig.Da lässt sich nichts Gutes für das große Duell in der Champions League mit dem FC Liverpool erahnen. Bayern im Krisen-Modus ist keine Basis für Erfolg. Trotzig heißt es, „wir müssen eine neue Serie starten“. In Berlin, wo man am 6. Spieltag bekanntlich 0:2 verloren hat, ist ein Sieg Pflicht. Sonst droht ein Jahr ohne Schale oder Pokal!

Chaos-Woche macht Augsburg munter

Vielleicht sollten sich die Bayern den Nachbarn FC Augsburg zum Vorbild nehmen. Der von München bekannte „FC Hollywood“ war diesmal am Lech zu finden, aber das Ergebnis stimmte am Ende, die Chaos-Woche machte Augsburg munter und führte zu einem wichtigen 3:0-Sieg über Mainz. De Aufregung der Woche mündete in Erleichterung und Jubel. Da wurden zwei Spieler suspendiert: Der Brasilianer Caiuby machte schon wochenlang was er wollte, der Österreicher Martin Hinteregger erkannte öffentlich, dass er „beim Trainer nichts Positives finde“. Caiuby trainiert allein, Hinteregger wurde als Belohnung nach Frankfurt ausgeliehen, „stänkerte“ sich also quasi zu einer Verbesserung. Dazu kam Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann überraschend als Co-Trainer, wobei Auguren bereits mutmaßten, dass dies gleichbedeutend mit einer Entmachtung von Coach Manuel Baum ist. Lehmann, ein Querdenker und durchaus auch als Stinkstiefel bekannt, hielt sich zunächst im Hintergrund. Er soll der Mannschaft seine Erfahrung weitergeben, was wohl geholfen hat. Der FCA war wieder eine Mannschaft mit Zusammenhalt und Einsatz. Also: Der FCA ein Vorbild für die Bayern! Wer hätte das jemals gedacht? In zwei Wochen trifft man sich in Augsburg, mal sehen, wer sich wie entwickelt hat…

Die Augsburger taten nach zehn Spielen ohne Sieg einen wichtigen Schritt, aber viele müssen folgen. Der Abstiegsplatz ist für den Tabellen-15. nur sechs Punkte entfernt. Die Konkurrenz dahinter kam jedoch kaum Fleck. Stuttgart verspielte den Sieg gegen Freiburg in letzter Minute und verlor Torjäger Mario Gomez durch Gelb-Rot, Nürnberg freute sich schon über einen Zähler gegen Bremen und gab damit die Rote Laterne an Hannover 96s ab. Dort erlebte der neue Trainer Thomas Doll einen Reinfall als Einstand, er erschrak beim 0:3 gegen Leipzig über seine Mannschaft. Die spielte wie ein Absteiger, aber das dürfte ihn eigentlich nicht überrascht haben. Ironie des Terminplans: Am Samstag treffen sich Hannover und Nürnberg zum Kampf um die Rote Laterne.

Der schnellste Weg zu einem Titel

Für die Bayern mag der DFB-Pokal die letzte Hoffnung sein, für andere Vereine ist er die große Hoffnung. Wie heißt es immer so schön, der Pokalwettbewerb ist der schnellste Weg zu einem Titel. Mit Blick auf das Achtelfinale könnte dies zum Beispiel für Bayer Leverkusen und RB Leipzig gelten, zwei Klubs, die hinter dem Spitzentrio der Bundesliga liegen und den Titel wohl abschreiben müssen. Beide Teams haben am Wochenende beeindruckt, vor allem Leverkusen bekam zum Leidwesen der Bayern durch den neuen Trainer Peter Bosz wirklilch neuen Schwung. Hoffnungen aber auch in Wolfsburg oder sogar in Bremen und Schalke, letztgenannte könnten durch Pokal-Erfolge eine mehr (Schalke) oder weniger (Bremen) verkorkste Saison retten. Und da ist vor allem auch noch Bayern-Gegner Hertha BSC mit dem Traum, endlich einmal als quasi Gastgeber im Pokal-Finale in Berlin auf dem Platz zu stehen. Ergo: Eine Hoffnung platzt am Mittwoch in Berlin.

Das ist das DFB-Pokal-Achtelfinale: Hamburg – Nürnberg, Heidenheim – Leverkusen, Dortmund – Bremen, Duisburg – Paderborn, Leipzig – Wolfsburg, Kiel – Augsburg, Hertha – Bayern, Schalke – Düsseldorf.

Interessant auch der nachfolgende Kommentar über die Alpine Ski-Weltmeisterschaft: Aufgeführt werden „Die Zwei“!

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Bayern und Löws Jungs: Kampf gegen die Verunsicherung

Länderspiel-Wochenenden waren in früheren Zeiten in Deutschland eher eine Art Fest- oder Feiertage, doch diese Euphorie rund um das Team mit dem Adler auf der Brust ist vorbei. Frust statt Fest ist angesagt, Werbung für den Fußball macht die Nationalmannschaft derzeit nicht. Muss die Krise an Bundestrainer Joachim Löw festgemacht werden? Ist es eine Krise des deutschen Fußballs schlechthin? Oder tragen die formschwachen Bayern die Schuld? Tatsache ist: Beide haben eines gemeinsam, die Bayern und die Nationalmannschaft kämpfen gegen die Verunsicherung an.

Die Bundesliga nimmt am kommenden Wochenende wieder Fahrt auf, Vier Spieltage stehen neben Champions- und Europa-League sowie DFB-Pokal am 30./31. Oktober bis zur nächsten Länderspielpause am 17./18. November auf dem Programm. Die Bundesliga wird die Fans eher in ihren Bann ziehen, als es das DFB-Team derzeit kann. Die Augen werden aber vor allem auf Bayern München gerichtet sein, denn dort werden die Fragen der Zukunft beantwortet: Gelingt den Bayern selbst der Weg aus der Krise und damit vielleicht danach auch der Nationalmannschaft für das wohl entscheidende Rückspiel gegen die Niederlande in der Nations League? Beide Mannschaften leiden unter der Formkrise der Weltmeister, den Bayern ging die Achse der Führungsspieler ebenso verloren wie Jogi Löw, der ja unverdrossen weiter auf die Bayern-Achse setzte und nun einen Achsschaden beim 0:3 in Amsterdam erlitt.

Für Bayern-Trainer Niko Kovac ist die Aufgabe ungleich schwerer, weil er im sowieso schon dezimierten Münchner Kader schlecht auf Neuer, Boateng (aktuell verletzt), Hummels oder Müller verzichten kann. Er muss sie jedoch in Form bringen! Aber die Verunsicherung ist groß, von der wurde jetzt sogar der einst beste Torhüter der Welt erfasst, Manuel Neuer. Nach seinen Fehlern fielen zuletzt zu viele Gegentore (auch in Amsterdam das 0:1), in der Bundesliga weisen nur zwei Torhüter eine schlechtere Paradequote als Neuer auf! Seine Vorderleute machen die Verunsicherung mit einer hohen Fehlpassquote deutlich (Boateng und Hummels), die Stürmer treffen nicht mehr. Spaßvogel Thomas Müller ist der Spaß vergangen, Robert Lewandowski ist ein Torjäger der traurigen Gestalt, er traf auch für Polen nicht mehr, das nun als erster Absteiger aus der Nations League A feststeht. Wie heißt es so schön, für Tore gibt es keinen Ersatz. Darum wird im Gegensatz dazu der Dortmunder Paco Alcacer gefeiert, der nicht nur im Verein trifft wie er will, sondern jetzt auch für Spanien. Eine andere Welt.

Das Bundesliga-Programm im Oktober und November könnte für Bayern fast ein Aufbauprogramm sein, um die Verunsicherung zu verscheuchen. Die beste Therapie sind da Siege, die könnten mit ein bisschen mehr Kampfgeist und Disziplin in Wolfsburg und Mainz sowie gegen Freiburg gelingen, ehe es zum Showdown der Spitzenteams am 10. November in Dortmund kommt. Aber nur, wenn die Bayern bis dahin die Verunsicherung abgelegt haben.

Dortmund ist derzeit das Gegenteil der Bayern (deshalb auch Tabellenführer) und könnte Vorbild für Jogi Löw sein, denn Dortmund holte sich Schwung durch junge Spieler, ähnlich wie eben die Niederlande. Dieser Mut fehlt offensichtlich dem Bundestrainer, der erst verspätet die Talente Sane, Brandt und Draxler gegen die Niederlande ins Gefecht warf, mit allerdings zwiespältigen Ergebnissen. Sane und Draxler brachten zwar frischen Schwung, Sane vergab aber eine klare Chance, Draxler leitete nach erfrischendem Anfang die endgültige Niederlage mit zwei dicken Patzern ein. Unverständlich aber, dass Löw mit dem nachnominierten Emre Can einen der noch besseren Spieler vom Feld nahm. Ist das „Löws Kurs ins Verderben“ wie das Fachblatt kicker schreibt, jedenfalls trauen 91,9 Prozent der Kicker-Leser dem Bundestrainer die Wende nicht zu. Ein erschreckender Vertrauensverlust.

Mehr zur Nationalmannschaft und die Zukunft des deutschen Fußballs im Laufe der Woche.

Noch ein Blick aber auf die Bundesliga: Sieben Spieltage sind gespielt, nach zehn, so heißt es oft, könne man die ersten wirklichen Tendenzen erkennen. Fast genau (dann elf) zur nächsten Länderspielpause. Bis dahin will zum Beispiel der VfB Stuttgart wieder in die Erfolgsspur gefunden haben. Beim Schlusslicht gab es den ersten Trainerwechsel der Saison, Markus Weinzierl übernahm wie erwartet das Kommando von Tayfun Korkut. Er galt ja schon vor Korkut als Wunschtrainer, wird aber mit einem schweren Startprogramm leben müssen, mit den Aufgaben gegen Dortmund und in Hoffenheim, ehe Frankfurt kommt. Natürlich macht Weinzierl in Optimismus und nun nimmt praktisch eine Anleihe in England: „Warum soll nicht der Letzte den Ersten schlagen können“. Das sah man bisher in der Bundesliga fast als undenkbar an und verwies darauf, dass das in der Premier League keineswegs unmöglich sei. Der VfB könnte die Bundesliga ins Gespräch bringen.

Cristiano Ronaldo beschäftigte Europas Fußball

Cristiano Ronaldo und sonst nichts! So ungefähr sah Europas Fußball-Bühne im Sommer aus. Hitze, Dürre und als deren Folge verheerende Waldbrände traten in den Schlagzeilen – diesen Eindruck hatte man fast – in den Hintergrund. Juventus Turin und den Fiat-Eignern war auf jeden Fall ein großer Coup gelungen, der nur möglich war, weil der Torjäger vor dem spanischen Finanzamt fliehen wollte und wohl auch ein Faible für die alte Dame Juve hat. So wurde der Portugiese zum PR-Knüller und er küsste gleichzeitig die Serie A in Italien wach. Natürlich waren auch die Ligen in Spanien und England im Gespräch, dagegen spielte die Bundesliga auf Europas Bühne keine Rolle. Es passt zum Dilemma: Vorbei ist es mit der Weltmeister-Liga, der Glanz ist verblasst.

Italien hat sich mit Cristiano Ronaldo auf Europas Bühne zurückgemeldet, allerdings ist dort auch nicht alles Gold was glänzt. Dazu kam ausgerechnet zum Saisonstart der Schicksalsschlag der Nation mit dem Brückeneinsturz in Genua. Das lähmte natürlich auch die Fußball-Begeisterung. Doch der Mensch vergisst schnell und die Fans, die Tifosi, sowieso. Leider vergessen sie manchmal auch den Anstand, wie die Ultras von Lazio Rom, die mit Flugblättern Stimmung gegen Frauen machten. Bisher schockten sie mit Nazi-Parolen. So kann der Fußball in Italien statt Aufwind wieder Gegenwind bekommen. Nicht zu vergessen, dass im Verband sowieso Chaos herrscht und in den unteren Ligen oft kein geregelter Spielbetrieb stattfindet.

Bei den Spitzenklubs aber wieder Hoffnung. Neben den Klubs aus Rom und Neapel (mit Trainer Carlo Ancelotti) wollen auch beide Mailänder Klubs an alte Erfolge anknüpfen. Inter und Milan kämpfen mit Geldern aus China und den USA um den Anschluss an die großen Vereine in Europa. Die Bundesliga darf sich also warm anziehen, nachdem Italien in der UEFA-Fünfjahreswertung sowieso schon vorbeigezogen ist.

Spanien und England standen zwar ein bisschen im Schatten, aber eine Nebenrolle spielten sie keineswegs. In Madrid drehte sich ja auch alles um Cristiano Ronaldo, doch anders als in Turin stand dort die Frage im Vordergrund, wer den Torjäger auf Dauer ersetzen kann. Es erstaunte schon, dass beim Star-Ensemble sogar vom Kollektiv die Rede ist. Die im Schatten von Ronaldo standen sollen jetzt groß aufspielen. Das scheint vor allem bei Gareth Bale angekommen zu sein. Der Waliser wirkt von einer Last befreit und glänzt als Torschütze. Doch der eher schüchterne Flügelflitzer wird Showman Ronaldo nicht ersetzen können. Das zeigte sich schon beim Liga-Start: Real Madrid spielte vor halbleeren Rängen.

Die Engländer setzen ihre ausgeglichene Liga dagegen. Viel Geld ist natürlich wieder geflossen, aber keineswegs in dem üppigen Ausmaß wie in den vergangenen Jahren. Ein bisschen ist der Markt halt auch gesättigt. Ein Rekord muss allerdings sein und so überboten sich Liverpool und Chelsea bei den Verpflichtungen von Torhütern und schließlich holten die Londoner für 80 Millionen Euro mit Kepa aus Bilbao den teuersten Torhüter der Welt. Ging ja auch nur, weil Ronaldo diese Position keineswegs einnehmen kann.

Wie die Bundesliga steht auch die Ligue 1 in Frankreich im Schatten der anderen, doch sie hat nun das Pfund in der Hand, mit dem die Bundesliga vier Jahre lang werben durfte: Die Weltmeister-Liga! Für Glanz sorgt dazu Paris St. Germain und weltmeisterlich zeigte sich am ersten Spieltag Jungstar Kylan Mbappe. Er wird Trainer Thomas Tuchel sicherlich noch viel Freude bereiten, wenn ihn nicht Verletzungen stoppen. Das ist die Crux der Bundesliga, dass ihr die großen Stars abgehen, weil auch Bayern München nicht alle Preissteigerungen auf dem Spielermarkt mitmachen will. Allein Robert Lewandowski, der weiterhin als einer der besten Mittelstürmer der Welt gilt, und der Kolumbianer James, der vor allem in Südamerika viele Fans hat, können ein bisschen Glanz verbreiten, der auch bei den Altstars Robben und Ribery inzwischen verblasst. Schade, die Bundesliga hat Cristiano Ronaldo nicht ins Visier genommen. Er wusste: Da kann und will mich keiner bezahlen.

Rangliste der besten Sturmreihen der Welt

 

Die Wettbewerbe in der Champions League und Europa League stehen in den nächsten Wochen im Mittelpunkt des Fußball-Geschehens. Die besten Teams Europas duellieren sich und entscheidend sind die Tore. Zwar heißt es, die Offensive gewinnt Spiele, aber die Defensive gewinnt Meisterschaften, doch die Würze im Spiel sind halt schöne Treffer. Der Sport-Grantler hat sich deshalb Gedanken gemacht, wer eigentlich die beste Sturmreihe der Welt besitzt. Dabei darf man davon ausgehen, dass die besten Sturmreihen in Europa zu finden sind, weil es ja die besten Spieler aus aller Welt an die großen Fleischtöpfe in Europa zieht. Der Sport-Grantler geht nicht davon aus, dass es in Südamerika oder Asien bessere Sturmreihen gibt. Vielleicht bald mal in China!

In seine persönliche Wertung hat er jeweils eine Dreier-Sturmreihe aufgenommen, wohl wissend, dass die Trainer natürlich taktisch variieren. Es muss ja ein einheitliches Kriterium geben. Wichtig sind auch die Leute dahinter, die einst „Spielmacher“ genannt wurden. Für die Sturmreihen ist es wichtig, dass sie auch gute „Zuarbeiter“ haben. Sie werden genannt. Hier also die „Top six“ der besten Sturmreihen der Welt:

  1. Messi-Suarez-Neymar: An dieser Kombination des FC Barcelona führt wohl kein Weg vorbei. Messi ist derzeit der beste Spieler der Welt, Neymar belegte bei der letzten Wahl Rang drei und „Beißer“ Suarez beeindruckt einmal als Vorbereiter, dann wieder als Torschütze. Eine Kombination, die kaum zu stoppen ist und „Barca“ zum Favoriten auf den Gewinn der Champions League macht, zumal dahinter mit Iniesta und Rakitic noch geniale Zuarbeiter stehen.
  2. Robben-Lewandowski-Douglas Costa/Ribery: Real oder Bayern? Der Sport-Grantler hat sich für den Münchner Angriff als Nummer 2 entschieden, weil hier alle drei (oder vier, Ribery war zuletzt verletzt) glänzen können und sie keine „One-Man-Show“ liefern. Dazu muss man vor allem noch den unorthodoxen Spieler Thomas Müller rechnen, der den Bayern-Angriff endgültig unberechenbar macht. Außerdem stehen dahinter weitere erstklassige Offensiv-Akteure wie Thiago, Götze, Vidal oder Alonso – die Bayern sind gut bestückt, haben derzeit im Gegensatz dazu Verletzungssorgen in der Abwehr.
  3. Bale/James-Benzema-Cristiano Ronaldo: Die „Königlichen“ nur auf Rang drei? Der Sport-Grantler hat es oben begründet, mögen auch Bale und Ronaldo mit die teuersten Spieler der Welt sein. Zudem zeigt Benzema keine Konstanz wie zum Beispiel Lewandowski. Federführend ist allein Ronaldo. Die Reihen dahinter sind mit Modric und Kroos ebenfalls gut besetzt.
  4. di Maria-Ibrahimovic-Cavani: Die Geldgeber von Paris Saint-Germain träumen vom Gewinn der Champions League, mit der Sturmreihe könnte es gelingen, aber im Gesamtkonstrukt fehlt halt noch ein bisschen was zur absoluten Top-Stellung.
  5. Mkhitaryan-Aubameyang-Reus: Die Dortmunder müssen sich bei der Auflisten der besten Sturmreihen nicht verstecken, sie haben national und international ihre Klasse bewiesen und haben mit Gündogan einen erstklassigen Mann dahinter. Kein Wunder, dass sie von anderen Klubs, vor allem in England, begehrt werden, vor allem der pfeilschnelle Torjäger Aubameyang macht wohl jeden Verein noch besser.
  6. Dybala-Mandzukic-Morata: Nach Startschwierigkeiten hat Juventus Turin zu alter Form gefunden und steht in Italien wieder an der Spitze. Der Angriff mit dem großen Talent Paulo Dybala (der sinnigerweise beim CL-Gegner Bayern im Gespräch ist), dem kantigen Mandzukic und Wirbler Morata hat eine hohe Qualität, zumal sich der talentierte Paul Pogba immer wieder mit vorne einschaltet und Sami Khedira die Lücken schließt. Die Italiener sind also gut besetzt.

In der engeren Auswahl waren auch die Sturmreihen von Chelsea London (Willian-Diego Costa-Hazard) und Manchester City (Navas-Aguero-de Bruyne), aber ein bisschen etwas fehlt zu den „Top six“.

Stürmisch wird es am 26. Februar wohl auch beim Fußball-Weltverband FIFA. Dort wird aber gern aus der Hüfte geschossen und vor allem die Hand aufgehalten. Warten wir ab, ob der Verband wirklich zu einer Reform fähig ist. Der Sport-Grantler wird es beobachten.