Der Sport – Grantler

Kommentare rund um Fußball und anderen Sport

Für den Fußball häufen sich die Probleme

Der Fußball ist es eigentlich gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen. Doch derzeit glänzen vor allem die Olympischen Winterspiele für den deutschen Sport golden. In diesem Schatten häufen sich aber für den Fußball die Probleme, so dass hier eine goldene Zukunft in Frage steht. Die Probleme mit den Fans sind bekannt und häufen sich von Zeit zu Zeit, aber es geht nicht nur um Pyrotechnik. Schwer zu schaffen machen die Ausschreitungen der Ultras, außerdem zeigen die Proteste um die Montag-Spiele, dass die Fans nicht mehr gewillt sind, alles hinzunehmen. Und schauen wir noch auf den lokalen Unmut bei schlechten Leistungen, da scheint es manchmal so, als ob die Fans am liebsten gleich die Macht übernehmen würden.

Gefahr droht aber dem bezahlten Fußball vor allem durch ein Urteil vom Oberverwaltungsgericht Bremen. Das Bundesland Bremen hat bekanntlich dem Bundesligisten Werder die Kosten für einen erhöhten Personaleinsatz der Polizei bei sogenannten Hochrisikospielen in Rechnung gestellt. Die erste Rechnung für das Spiel Werder – HSV am 19. April 2015 belief sich auf 415.000 Euro, inzwischen dürften durch weitere Rechnungen rund zwei Millionen Euro aufgelaufen sein. Die generelle Frage ist, muss der Staat ein Bundesligaspiel sichern oder nicht? Die Innenminister der Länder hatten einen Verzicht auf Gebühren besprochen, das mit Schulden kämpfende Land Bremen ist ausgeschert. In erster Instanz hatte Werder Bremen Recht bekommen, das Oberverwaltungsgericht entschied anders. Der Verein und der Dachverband DFL wollen Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einlegen, was logisch ist.

Es ist eine brisante Frage, aber sollte das Urteil Bestand haben, hätte es auch Folgen für andere Veranstalter, denn wer gewinnorientiert arbeitet, soll auch die Kosten tragen. Das würde dann für Veranstaltungen aller Art gelten, für Shows genauso wie für Volksfeste. Beim Oktoberfest zum Beispiel machen die Wirte den großen Reibach. Der Fußball aber kann darauf verweisen, dass er im Stadion selbst für Ordnung sorgt. Für Ordnungshüter muss er hier bezahlen. Vor dem Stadion ist ein öffentlicher Raum und dafür ist dann der Staat, sprich die Polizei zuständig. DFB-Präsident Reinhard Grindel bringt es auf den Punkt: „Der Fußball ist nicht Störer, Störer sind Gewalttäter, die die Plattform Fußball ausnutzen.“ Ins gleiche Horn stößt natürlich DFL-Präsident Reinhard Rauball: „Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass der Fußball für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit verantwortlich sein soll.“ Das sieht sogar Nordrhein-Westfalens Innenminister so: „Die Polizei ist für die Sicherheit und Ordnung zuständig – und damit auch im Umfeld von Fußballstadion.“

In der Tat wäre es zu einfach, den Bundesliga-Klubs, nur weil sie Millionen Euro Umsatz machen, den schwarzen Peter zuzuschieben. Sie haben die Fans nicht zu Krawallmachern erzogen, sondern die sind in ihrem Umfeld zu Gewalttätern geworden. Da müsste man andere verantwortlich machen, am Anfang der Liste stehen dann wohl die Eltern. Was würde passieren, wenn sich die Ultras-Horden nicht den Fußball, sondern sagen wir mal Parteitage für Randale aussuchen würden? Kämen dann Forderungen, dass die Parteien zahlen sollen?

Der Fußball als sportlicher Mittelpunkt in Deutschland zieht leider neben den sportlichen Fans auch den Abschaum am Rande der Gesellschaft an. Bundesweit gab es in der Saison 2016/17 laut kicker 109 Risikospiele, davon 24 in der Bundesliga, 34 in der 2. Liga und sogar 51 in der 3. Liga. Spannungen gibt es also überall. Und ist die 3. Liga gewinnorientiert? Die Vereine dort sind froh, wenn sie baldmöglichst aus der Liga kommen und ihre Schulden im Rahmen halten können. Sie sind also eher schuldenorientiert. Müssen sie dann zahlen? Das Ungleichgewicht wird deutlich, das Urteil entpuppt sich als seltsam, auch wenn es Fußball-Lästerer gibt, die schreien, „wer spielen will, muss zahlen“.

Die Bundesliga wird aber auch zum Problemfall was die Montagspiele angeht. Die Fans wollen eine Zerstückelung der Spieltage wie in Spanien, England und Italien nicht hinnehmen und wollen die Montagspiele wieder stoppen. Sie sehen den Montag als Affront, zumal zu Beginn der Arbeitswoche Spielbesuche erschwert werden. Zum Auftakt war der Protest beim Match Frankfurt – Leipzig deutlich, effektiv und zum Glück auch friedlich. So geht es also auch. Als nächstes steht die Partie Dortmund – Augsburg an und da will die berühmt-berüchtigte Südtribüne dem Spiel fernbleiben und protestieren. Es wird wohl kein Montagspiel ohne Störung und Protest ablaufen. Selbst wenn es hoffentlich immer friedlich bleibt, ist dies keine Reklame für die Bundesliga.

Die DFL argumentiert auch schwach. Dass damit die Starter in der Europa League entlastet werden sollen, ist an den Haaren herbeigezogen, denn ein Rhythmus Donnerstag-Sonntag- Donnerstag ist für einen Profi zu verkraften, da braucht es keine Verlegung auf den Montag, zumal sich am 12. März Bremen und Köln gegenüberstehen, die mit der Europa League nichts zu tun haben. Es ging allein um ein Entgegenkommen für den TV-Anbieter Eurosport für mehr Spiele. Selbst wenn die DFL abwiegelt, das Geld spiele keine Rolle, der Montag war ein „Zuckerl“ bei der Rechtevergabe.

Für eine goldene Zukunft muss der Fußball seine Probleme lösen, vor allem aber auch eine Lösung finden, wie die Fan-Kultur in Zukunft aussehen und in friedliche Kanäle geleitet werden kann.

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Olympia: Das IOC ist der Stimmungskiller

Das hat Pyeongchang nicht verdient. Die Südkoreaner freuten sich auf die Olympischen Winterspiele, taten und tun alles, um perfekte, liebenswürdige Gastgeber zu sein und dann das: Meist ziemlich leere Zuschauerränge und Kritik, weil die Stimmung fehlt. Nur dort, wo Südkorea mitkämpft, kommt echte Olympia-Atmosphäre auf, ansonsten herrscht tote Hose. Und dann spielte auch das Wetter nicht mit, die Stimmung erfror buchstäblich. Doch die Organisatoren sind der falsche Ansprecher bei der Kritik. Sie kann sich allein an das IOC richten.

Das Internationale Olympische Komitee hat in vollem Bewusstsein die Spiele nach Südkorea vergeben. Pyeongchang hat sich lange vergeblich darum bemüht und gewann dann den Trostpreis u. a. gegen München, nach dem Motto, wer sich lange bemüht, soll endlich glücklich sein. Da zählte dann nicht, dass das Städtchen abseits der großen Metropolen liegt, da zählte nicht, dass die Südkoreaner mit einem Teil der Wintersportarten, zum Beispiel Biathlon, gar nichts anfangen können. Da zählte auch nicht, dass die Sportfans vor allem in Amerika und Europa sitzen und der Zeitunterschied dafür sorgt, dass kein Olympia-Fieber entstehen kann. Jetzt haben wir den Salat.

Durch den Zeitunterschied begann auch der Kampf um die Startzeiten bei den Wettbewerben. Federführend vor allem der Olympiasender NBC, der 785 Millionen für mehrjährige Übertragungsrechte zahlte und natürlich die amerikanischen Lieblingssportarten zu vernünftigen US-Zeiten haben wollte. In Europa hatte sich Discovery die Rechte für 100 Millionen Euro gesichert und setzte vor allem auf Skispringen und Biathlon. Deshalb wurden bei diesen Sportarten die ansonsten gängigen Anfangszeiten über Bord geworfen, deshalb mussten die Skispringer nach Verzögerungen durch den Wind bis nach Mitternacht springen. Ein Unding! Kein Wunder, dass bei eiskalten Bedingungen die Zuschauer entweder gleich zu Hause blieben oder aufgaben und heimgingen. Der Olympiasieger jubelte am Ende vor leeren Rängen. Schade, beim größten Sieg einer Karriere.

Pyeongchang kann also nichts dafür, das IOC ist der Stimmungskiller und wieder einmal stehen wir vor der Tatsache, dass Geld vor Sport geht. Die Funktionäre behaupten zwar, die Sportler wollen doch auch gut verdienen, doch dafür sorgt weniger das IOC. Das schaut eher auf die eigene Kasse und die füllt vor allem das Fernsehen. Ein Wunder eigentlich, dass die TV-Sender nicht ihr Veto zur Serie der Asienspiele eingelegt haben, dann es folgen ja Tokio 2020 mit den Sommerspielen und Peking 2022 mit den nächsten Winterspielen. Da werden wir also das gleiche Theater haben. Erst dann ist Europa mit Paris 2024 und Amerika mit Los Angeles 2028 im Sommer wieder dran.

Doppelt schade ist das für die deutschen Sportfans. Die deutsche Mannschaft ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr, aber richtige Olympia-Stimmung will nicht aufkommen, weil an den Übertragungszeiten eher die Arbeit ruft. Da ist es fast ein Wunder, dass bis über sieben Millionen Zuschauer mit den Biathleten mitfiebern. Aber was wäre erst losgewesen, wenn diese Spiele in München stattgefunden hätten! Es wäre ein Wintermärchen geworden wie damals 1972, als die fröhlichsten Sommerspiele in München leider vom Terror gestoppt wurden und am Ende Trauer trugen. München 2018 hätte dazu beitragen können, dass der Olympische Geist doch noch in der Bevölkerung wach bleibt. Das ist vorbei, die Stimmung hat sich gegen Olympia gedreht. Auch hier war das IOC der Stimmungskiller.

Champions League: Altes Geld gegen neues Geld

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind ein Weltereignis, aber sie regieren nicht allein die Sportwelt. Zumindest in Europa nicht. Am Dienstag, 13. Februar, geht auch die Champions League im Fußball wieder los und mit dem Achtelfinale wird es endlich auch richtig interessant. Die Gruppenphase ist nur ein teilweise langweiliges Vorspiel im Herbst. Die Lose wollten es so, dass es ein mögliches Endspiel bereits im Achtelfinale gibt: Titelverteidiger Real Madrid gegen den Newcomer Paris St. Germain. Man könnte auch sagen altes Geld gegen neues Geld, alter Reichtum gegen neuen Reichtum, ein Großprotz vergangener Tage verteidigt seinen Ruhm gegen den aktuellen Großprotz.

Damit keine Zweifel aufkommen, es geht um Fußball. Aber im Spitzenfußball geht es in erster Linie um das Geld. Die Fans können sich am Spiel erfreuen, die Vereine und Profis erfreuen sich am üppigen Spielgeld. Laut der Fachzeitung kicker haben die Klubs der fünf Top-Ligen in Europa die gigantische Summe von 4,43 Milliarden Euro im vergangenen Sommer für neue Spieler ausgegeben. Bekanntlich schoss Paris mit Katars Scheich Nasser Al-Khelaifi mit 222 Millionen Euro für Barcelonas Torjäger Neymar den Vogel ab. Paris dominiert erwartungsgemäß die Liga in Frankreich, aber erst die Champions League zählt wirklich. Der Pott soll her, endlich. Barcelona war im Vorjahr ein demütigender Stolperstein, nach einem 4:0 zu Hause schied Paris mit einem 1:6 in Barcelona aus. Neymar zirkelte in den Schlussminuten einen Freistoß ins Eck und traf mit Elfmeter und strahlte, „das war wohl das Spiel meines Lebens“. Dann war er weg.

Real Madrid gegen Paris St. Germain am 14. Februar, das elektrisiert. Wobei es in dieser Saison um den Titelverteidiger viele Fragezeichen gibt. Fast gibt es schon eine Art Endzeitstimmung in Spanien. Ohne Sieg gegen Tottenham landete Real in der Gruppe hinter den Engländer und hat nun den Salat mit Paris als Gegner. National klappt es überhaupt nicht, Platz vier und 19 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Barcelona sind eine Demütigung, im Pokal ist Madrid ausgeschieden. Die Schlagzeilen waren in den letzten Wochen entsprechend: „Königliche Gurkentruppe“ hieß es oder „Die Zeit von Zidane läuft ab“ über den einst gefeierten Trainer oder eben „Die Königlichen sind ratlos“. Einst kaufte sich Real eine Mannschaft der Stars zusammen, doch „BBC“ ist in die Jahre gekommen. Bale meist verletzt, Benzema kein Torjäger, der immer trifft und Cristiano Ronald unzufrieden. Den Weltfußballer wurmt, dass Konkurrent Messi in Barcelona wohl mehr verdient und erfolgreicher ist, außerdem merkt „CR7“ mit 32 Jahren langsam das Alter, die Spritzigkeit lässt nach. Real spielt um die letzte Chance, vielleicht auch darum, ob es noch eine Zukunft hat.

Das alte Geld ist ausgegeben, Klubs mit Scheichs in der Hinterhand können mit dem neuen Geld das Kommando übernehmen. Das gilt nicht nur für Paris, sondern zum Beispiel auch für Manchester City mit Trainer Pep Guardiola, der seine Mannschaft mit etlichen Millionen aufgerüstet hat. 250 Millionen Euro waren es im Sommer, jetzt noch einmal über 100 Millionen. Das Ergebnis sind unvorstellbare 13 Punkte Vorsprung in der Premier League, wo doch ansonsten im Kampf um den Titel Spannung Trumpf ist. Doch richtig gefeiert wird bei City und vor allem von Pep Guardiola wohl erst, wenn auch der Sieg in der Champions League gelingt. Der FC Basel sollte im Achtelfinale kein Stolperstein sein.

Die Engländer wollen mit viel Geld angreifen und sind mit fünf Mannschaften noch dabei. Das neue Geld schießt scheinbar Tore. Die schwierigste Aufgabe hat zweifellos ausgerechnet das kriselnde Chelsea London mit dem FC Barcelona zu lösen. Auch hier trifft also neues Geld auf altes Geld. Bei Barca geht es zwar mitunter in der Führung auch drunter und drüber, aber im Notfall wird es Messi schon richten.

Die deutschen Klubs haben sich auf Europas Bühne blamiert. „Das Zeugnis eines Debakels“ urteilte der kicker, weil erstmals nur drei Bundesliga-Klubs in Europa überwintert haben. Freiburg, Köln, Hertha und Hoffenheim sind teilweise blamabel ausgeschieden. Nur Bayern München hält in der Champions League die Fahne hoch, wie so oft. Auch die Bayern spüren das neue Geld in Europas Ligen, sind aber im Umsatz immer noch Nummer vier in Welt des Fußballs und träumen von der Wiederholung des Triples von 2013. Das gute Omen: Auch 2013 hatte die Bundesliga diese miese Bilanz, aber am Ende stand das deutsche Endspiel in Wembley. Es bedarf Los-Glück, damit die Münchner zumindest ins Halbfinale kommen, der erste Gegner Besiktas Istanbul gilt als leichtester der möglichen Gegner. Gegen Paris hat man in der Gruppe besondere Erfahrungen gemacht und ist über das 0:3 im ersten Aufeinandertreffen fast dankbar: Trainer Carlo Ancelotti musste gehen und der 72-jährige Jupp Heynckes, Triple-Macher 2013, wurde reaktiviert. Heute gilt es als Glücksbringer und soll gar nicht mehr in den Ruhestand gehen.

Die in der Königsklasse ausgeschiedenen Borussia Dortmund und RB Leipzig wollen sich in der Europa League profilieren, doch die Leistungen in der Bundesliga waren zuletzt nicht so, dass die deutschen Fußball-Fans sehr hoffnungsfroh in die Zukunft schauen können. Die Italiener Atalanta Bergamo und SSC Neapel könnten die Rausschmeißer spielen. Das deutsche Debakel wäre dann wirklich perfekt.

Ein Blick in die Zukunft: Nach Olympia wird es an dieser Stelle in der Regel jeden Montag einen Bundesliga-Kommentar geben.

Auf geht’s, zur gedopten Medaillenjagd

Gibt es bei Ihnen eine Vorfreude auf die Olympischen Winterspiele in Südkorea? Wahrscheinlich nicht so sehr, denn die Vorfreude ist bei allen sichtlich getrübt, vor allem bei den Athleten selbst. Der russische Doping-Sumpf von Sotschi 2014 ist immer noch nicht trocken gelegt und beeinträchtigt auch Pyeongchang 2018. Da passt es, dass sich das IOC auf einen Austragungsort festgelegt hat, der buchstäblich am Ende der Welt liegt. Pyeongchang ist ein Örtchen mit gerade mal 10.000 Einwohnern, etwa 100 km von der Grenze zu Nordkorea entfernt. Freiwillig geht da wahrscheinlich niemand hin.

Das IOC und vor allem sein Präsident Dr. Thomas Bach verlieren immer mehr an Reputation. Der Skandal um das staatliche Doping in Russland wurde so schlecht gehändelt, dass es am Ende nur noch Verlierer gibt. Bach und seine Kollegen hatten nicht den Mut, gegen Russland und seinen Präsidenten Putin wirklich hart vorzugehen. Staatliches Doping ist nämlich bewiesen, nur kann man es, wie es der Sportgerichtshof CAS feststellte, nicht jedem Athleten wirklich nachweisen und deshalb der „Freispruch“ mangels Beweisen. Der CAS betonte, die Athleten seien „nicht unschuldig“. Wie auch, Löcher in der Dopingkontrolle wurden ebenso bewiesen, wie Kratzer an den Testfläschchen, die auf ein Öffnen schließen lassen, Salz in den Proben (was auf Manipulation hinweist) und im Urin von Eishockeyspielerinnen wurde männliches Urin gefunden! Gedopt wurde also, nur welcher einzelne Sportler wirklich gedopt war, lässt sich im Nachhinein schlecht feststellen. Russland triumphiert, das IOC lamentiert, Olympia geht am Stock und saubere Athleten fühlen sich betrogen.

Noch Spaß an Olympischen Spielen? Bei allen Erfolgen geht der Blick beim Sieger auf die Nation, auf seinen Hintergrund und die Frage: Gedopt oder nicht? Wer kann sich da noch ehrlich freuen? Typisch der Blick eines deutschen Eisschnellläufers auf den Gewinn seiner Bronzemedaille, die für ihn einen Erfolg darstellte, aber er wies darauf „vor mir waren zwei Russen, die waren schon wegen Dopings gesperrt.“ Noch Fragen?

Ein Beispiel. Eine der deutschen Medaillenhoffnungen ist die Biathletin Laura Dahlmeier, Königin bei der letzten Weltmeisterschaft in Hochfilzen mit fünf Titeln und sechs Medaillen. Ihr bescheidener Wunsch für Pyeongchang: Eine Medaille. Ihre größten Konkurrentinnen sind u. a. Anastasjia Kuzmina und Darya Domratschewa. Erste gebürtige Russin, die einen Isreali heiratete und jetzt für die Slowakei startet. Erstaunlich, dass sie immer gerade zu Olympia in Hochform ist. Erstaunlich, wie sie zu Beginn der Saison die Konkurrenz beherrschte. Die deutsche Biathletin Vanessa Hinz zeigte sich ratlos: „Ich weiß nicht, was sie frühstückt.“ Bruder Anton Shipulin ist wegen Dopingverdachts übrigens nicht für die Spiele zugelassen. Domratschewa läuft von Zeit zu Zeit die Konkurrenz in Grund und Boden, musste nach Krankheit pausieren und wehrte alle Verdachtsmomente ab. Können wir der Frau der Biathlon-Legende Björndalen glauben? Bei der sympathischen, frischen Laura Dahlmeier aus Garmisch-Partenkirchen, einem Bergfex, der die Natur liebt, da wollen wir gern glauben, dass sie sauber ist.

So heißt das Motto für Olympia 2018: Auf geht’s, zur gedopten Medaillenjagd. Nehmen wir es sportlich. In Sotschi taten die Russen also alles dafür, um die Nationenwertung zu gewinnen, mit 13 Goldmedaillen (gegenüber elf von Norwegen) gelang es ihnen auch. Nach dem CAS-Urteil ist noch unsicher, welche Wertung wirklich zählt. Egal, eigentlich sollte man den Medaillenspiegel offiziell abschaffen, denn er verführt nur zum unsportlichen Wettkampf der Nationen. Allerdings lieben alle den Blick auf die Gesamtbilanz und dann heißt es auch „wo liegt Deutschland?“. Nun ja, in Sotschi nur auf Rang sechs (bei den Medaillen wohlgemerkt), 2010 und 2002 war Deutschland zuletzt Zweiter, 2006 sogar Erster mit 29 Medaillen, in Sotschi waren es gerade 19 (8 Gold, 6 Silber, 5 Bronze). In Pyeongchang sollten es mehr werden, die Chancen stehen gut. Als Mindestziel werden vom Sportbund wieder 19 Medaillen für die 153 Athleten ausgegeben.

Die „Winterkönige“ sind zweifellos die Biathleten, die in die Medaillenspur zurückfinden sollten. Ihnen können wir auch zuschauen, die Starts sind nach MEZ meist um 12.15 Uhr. Laura Dahlmeier wie gesagt, die Staffeln sowie die eine oder andere Einzelmedaillen sollten möglich sein. Besonders ertragreich im Medaillensammeln könnten Skeleton, Bob und Rodeln sein, obwohl Deutschland im Rodeln an Dominanz eingebüßt hat. Auch die Athleten der Nordischen Kombination, die in den letzten Jahren fast alles abräumten, laufen inzwischen zum Teil hinterher, Medaillen sollte es aber geben. Auch die Skispringer könnten bei guten Bedingungen vorne dabei sein. Danach wird es spärlich, Viktoria Rebensburg und Kitzbühel-Held Thomas Dreßen tragen die alpinen Hoffnungen, auch im Snowboard könnte was abfallen, im Eiskunstlauf sollten Savchenko/Massot zumindest eine Medaille gewinnen, im Eisschnelllauf will die 46-jährige Claudia Pechstein noch einmal richtig mitmischen. Keine großen Hoffnungen gibt es Freestyle, Shorttrack, Skilanglauf und Eishockey. Im Curling ist Deutschland gar nicht dabei.

Gedopt oder nicht, Medaillengewinne sorgen bei den Sportfans immer für nationale Begeisterung. Ob allerdings diesmal euphorische Olympia-Stimmung aufkommt, ist durch die Zeitverschiebung fraglich. Südkorea ist uns acht Stunden voraus, viele Wettbewerbe finden für uns in den frühen Morgenstunden statt, das heißt, wenn wir Aufstehen werden wir erfahren, welche Medaillengewinne oder Enttäuschungen es gegeben hat. Das sorgt für keine Euphorie. Wettbewerbe vom Abend in Pyeongchang können wir zum Mittagessen genießen oder in der Mittagspause sehen („Chef, ich muss mal Olympia gucken“), so eben Biathlon, das auf die Abendstunden verlegt wurde (wegen Deutschland?).

Aber auch in der kleinen Stadt selbst ist fraglich, ob da richtige Olympia-Stimmung aufkommt, es gibt viele Wettbewerbe, die die Südkoreaner überhaupt nicht interessieren. Kleines Städtchen heißt nicht gleichzeitig große Olympia-Stimmung wie einst 1994 in Lillehammer. Norwegen bleibt unübertroffen, Norwegen könnte übrigens auch der größte Medaillensammler werden. Und in vier Jahren treffen wir uns dann im bekannten Wintersportort Peking in China.

Deutsches Olympia-Team steht vor einer Blamage

Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche. Und wenn man Probleme hat, dann ist es ja egal, ob noch ein paar dazu kommen. Nach dem Motto handelt wohl der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), in erster Linie sein unglücklicher Präsident Alfons Hörmann. Der war sich wohl in einer gewissen Einfalt der Tragweite nicht bewusst, als er Partei für die Eisschnelllauf-Oma Claudia Pechstein als Fahnenträgerin der deutschen Mannschaft für die Eröffnungsfeier bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ins Gespräch brachte. Die 46-jährige ist eine von fünf Kandidaten für diese Ehre, sie ist bekannt, weiß Unterstützung für sich zu mobilisieren, ist aber denkbar ungeeignet Aushängeschild der deutschen Mannschaft zu sein. Alfons Hörmann war der Wegbereiter dafür, dass das Olympia-Team jetzt vor einer Blamage steht.

Wer als FahnenträgerIn ausgewählt wird, sollte olympische Erfolge vorweisen können, populär sein, aber auch eine gewisse Vorbildfunktion haben. Genau diesen Punkt erfüllt Claudia Pechstein nicht. Es ist zwar toll, dass sie bereits fünf Goldmedaillen gewann und jetzt mit 46 Jahren noch einmal aussichtsreich an ihren siebten Olympischen Spielen teilnehmen kann. Aber sie war von 2009 bis 2011 wegen auffälliger Blutwerte gesperrt worden und über ihrer Karriere liegt ein Schatten. Sportrechtlich ist diese Strafe bisher nicht revidiert worden, auch wenn sich Pechstein mit allen möglichen Klagen dagegen gewehrt hat und noch einen Schadensersatzprozess laufen hat. Angeblich steckt eine vererbte Blutanomalie dahinter, wie Experten ihr bestätigten. Allerdings ist es schon seltsam, dass diese „vererbte Leistungssteigerung“ ausgerechnet immer zu den sportlichen Höhepunkten auftrat. Kommt noch hinzu, dass sich Claudia Pechstein lange Zeit nicht gerade als Teil des Eisschnelllaufteams sah, Alleingänge unternahm und eine Sonderstellung im Training für sich beanspruchte. Dies übrigens auch im Olympia-Team, denn nur sie hat ihren Lebensgefährten Matthias Große an ihrer Seite, auf den sie als mentalen Trainer angeblich nicht verzichten kann. Große viel vor allem dadurch auf, dass er Pechstein-Gegner einzuschüchtern versuchte. Vorbildfunktion?

Diese kann man eher den anderen Kandidaten bescheinigen. Zum Beispiel Natalie Geisenberger, die in den letzten Jahren die Rodel-Konkurrenz auf Abstand hielt, Viktoria Rebensburg, Aushängeschild der alpinen Ski-Mannschaft oder Eric Frenzel, lange Zeit der dominierende Mann in der Nordischen Kombination. Alle gewannen sie bereits Olympia-Gold. Und da ist noch Christian Ehrhoff, Abwehrrecke der Eishockey-Nationalmannschaft mit NHL-Erfahrung, der vor seinen vierten Spielen steht. Allesamt gute Kandidaten, alle aber nicht so im Gespräch wie die Eisschnelllauf-Oma, die überall eher in den Medien auftauchte, wenn es um die Meldung über die Wahl des Fahnenträgers oder der Fahnenträgerin ging. Billige Werbung für sie.

Das ist nämlich schon von Gewicht, denn auch die Fans können wählen. Je zur Hälfte haben die Sportler und Fans den Stimmenanteil. Der DOSB hält sich raus und will allen Kritiken vorbeugen, dass er die falsche Wahl getroffen habe. Die falsche Vorauswahl war es aber bereits. Wählen kann man unter http://www.teamdeutschland.de bis einschließlich 4. Februar.

Wenn Claudia Pechstein tatsächlich gewählt werden sollte, dann würde das erstens ein schlechtes Licht auf das deutsche Team werfen, wäre aber auch irgendwie passend zur derzeitigen Situation der olympischen Familie. Dopingsünden von den letzten Winterspielen 2014 in Sotschi sind noch nicht ganz aufgearbeitet, da drohen auch für Pyeongchang gravierende Dopingvergehen. Journalisten deckten auf, dass die Dopingproben leicht manipuliert werden können. Beim IOC und der Dopingagentur WADA wird offensichtlich schlecht oder nur halbherzig im Kampf gegen das Doping gehandelt. So gab es für das erwiesene Staatsdoping von Russland nur wachsweiche Sanktionen. Russland als Nation ist nicht dabei, aber 169 angeblich saubere russische Sportlerinnen und Sportler unter neutraler Flagge.

Da mag eine Fahnenträgerin Pechstein ein kleines Übel sein, für den Ruf der Mannschaft wäre sie dennoch ein großes Übel. Nachdem sich Alfons Hörmann so für Pechstein ins Zeug gelegt hat, sollte der DOSB-Präsident bei einer Wahl Pechsteins Konsequenzen ziehen und seinen Rücktritt erklären. Er wäre dann nämlich dafür verantwortlich, dass die deutsche Mannschaft in einem schlechten Licht erscheint und vor dem ersten Start schon mal eine Niederlage erlitten hätte.

Lernprozess in der Schule des Sports

Innerhalb weniger Stunden musste der deutsche Sport zwei schwere Niederlagen hinnehmen. Die Handballer verspielten das erhoffte Halbfinale bei der Europameisterschaft in Kroatien mit einem fast schon peinlichen 27:31 gegen Spanien, die Tennisspielerin Angelique Kerber verpasste das Finale der Australian Open nach einem 3:6, 6:4, 7:9 gegen die Nummer 1 der Welt, Simona Halep aus Rumänien. Kerber sank auf die Knie, aber sie durfte den Court erhobenen Hauptes verlassen. Zwei Niederlagen der unterschiedlichen Art, zwei Niederlagen die einen Lernprozess in der Schule des Sports deutlich machen.

Bleiben wir zuerst auf der positiven Seite. Angelique Kerber stand ganz oben in der Tennis-Welt, erlebte ein Traumjahr 2016 mit zwei Siegen bei Grand-Slam-Turnieren, wurde die Nummer 1 und lernte ein Jahr die Schattenseiten des Sports kennen. Keine Siege mehr, qualvolle Turniere, nervtötende Niederlagen – ein Absturz. Nicht mal mehr in Deutschland war sie die Nummer 1, in der Welt nur noch die Nummer 22. „Ich habe viel gelernt“, sagt die 30-jährige heute, nachdem für sie wieder die Sonne scheint. Sie hat ihr Leben wieder umgekrempelt, einen neuen Trainer, neuen Schwung und wieder Selbstbewusstsein. „Ich weiß, dass ich heute wieder gewinnen kann.“ Niederlagen muss man annehmen, aus Niederlagen kann man lernen, das ist der Lernprozess in der Schule des Sports.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft war auch ganz oben, Europameister 2016. Da blühen dann die Träume, die von einer Medaille bei der Weltmeisterschaft 2019 im eigenen Land (zusammen mit Dänemark), die vom Gold bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio. Die Träume sind natürlich nicht geplatzt, aber beim Handball-Bund ist man sich bewusst, dass Träume auch Schäume sein können, das sagt die Schule des Lebens.

Bei der Handball-Nationalmannschaft spielt der Bundestrainer immer eine besondere Rolle. Besondere Erfolge wechseln sich mit peinlichen Niederlagen ab. Erfolgstrainer wie die Handball-Legende Heiner Brand oder zuletzt der Isländer Dagur Sigurdsson bleiben nicht ewig. Der neue Bundestrainer Christian Prokop galt als Hoffnungsträger, wurde für 500.000 Euro aus dem laufenden Vertrag vom Bundesligisten Leipzig freigekauft und er erhielt einen Fünfjahresvertrag. Zweifel gab es also nicht, nach dem frustrierenden Aus gegen Spanien bei der Europameisterschaft in Kroatien schon. Das Ziel Halbfinale wurde verfehlt, schlimmer noch, die Leistungen der deutschen Mannschaft waren zeitweise katastrophal, „Verkörperte Verunsicherung“ hieß eine Schlagzeile, von Schwung war nichts zu sehen. „Reifeprüfung gleich beim ersten Mal“ hieß es vor dem Turnier, „nicht bestanden“ muss es nach dem Turnier heißen. Christian Prokop befindet sich mitten im Lernprozess in der Schule des Sports.

Der 39-jährige Bundestrainer muss lernen und er hat schon beim Turnier gezeigt, dass er lernwillig ist. Seine Kader-Zusammenstellung für Kroatien sorgte für Kopfschütteln, den größten Fehler, nämlich Abwehrchef Finn Lemke nicht zu nominieren, korrigierte er schnell. Doch er schaffte mit diesen Entscheidungen die Basis für die Verunsicherung, er schuf kein Team, das mit Begeisterung den Grundstein für Siege legen kann. Ganz im Gegenteil, auch im Mannschaftsgefüge taten sich offensichtlich Risse auf, Prokop soll wutentbrannt sogar ein Training abgebrochen haben. Keine guten Voraussetzungen für Erfolge. Ein Lernprozess.

Der Handball-Bund will sowohl am Trainer als auch am DHB-Vize Sport Bob Hanning, der sich oft weit aus dem Fenster lehnt, festhalten. Siehe Angelique Kerber, „aus Fehlern müssen wir lernen“, heißt es im Handball. Die Talente für große Erfolge sind da, sie müssen aber auch in die richtigen Bahnen gelenkt werden, sie brauchen Vertrauen und keine Verunsicherung. Auch das ist ein Lernprozess in der Schule des Sports. Wird er erfolgreich abgeschlossen, darf man wieder von Medaillen bei der Weltmeisterschaft und den Olympischen Spielen träumen. So wie Angelique Kerber bei den weiteren Turnieren in diesem Jahr.

Zwei Siege für den Sport

In der Veranstaltungsflut des Spitzensports gingen in den letzten Tagen vielfach zwei wichtige Gerichtsentscheidungen fast unter. Dabei waren dies zwei Siege für den Sport, die vor allem juristische Sicherheit für die Zukunft geben.

Kurz vor den Winterspielen in Südkorea ist für den olympischen Sport vor allem das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wichtig. Er bestätigte, dass das Doping-Kontrollsystem nicht gegen das Selbstbestimmungsrecht der Athleten verstößt. Geklagt hatten französische Verbände und Sportler, die das sogenannte „Whereabouts-System“ nicht hinnehmen wollten. Monate im Voraus müssen die Sportlerinnen und Sportler täglich eine Stunde benennen, in der sie für Dopingkontrollen zur Verfügung stehen. Die Straßburger Richter zeigten sich auf der Höhe der Zeit, sie gaben dem sauberen Sport den Vorrang. Bravo!

Anders sehen dies die Rechtsanwälte der Gegenseite, die davon sprechen, dass die Sportler persönliche Rechte verloren haben. Das haben sie, das ist eindeutig, aber im Kampf gegen Doping müssen sie dies hinnehmen, denn sonst kann der Kampf gegen Betrüger nie gewonnen werden. Gut, dies ist ein Kampf, der ewig dauern wird, aber das bisher schärfste Schwert, nämlich die unangemeldeten Dopingkontrollen, würde stumpf werden. Die Doping-Praktiken in Russland lassen grüßen. So dürfen wir darauf hoffen, dass in Pyeongchang (fast) nur saubere Athleten am Start sind, zumindest gut kontrollierte.

Das muss man den Athleten schon zugestehen, dass es nicht angenehm ist, im Voraus zu planen und den Aufenthaltsort zu bestimmen. In Deutschland gibt es absolut unangemeldete Kontrollen, was aber nur möglich ist, wenn die Kontrolleure wissen, wo die Sportler zu finden sind. Diese Einschränkungen der persönlichen Freiheit müssen Spitzensportler hinnehmen.

Das zweite richtungsweisende Urteil fällte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Es stellte fest, dass befristete Arbeitsverträge im Profi-Fußball wirksam sind. Dagegen hatte der frühere Torhüter von Mainz 05, Heinz Müller, geklagt, Er wollte nicht hinnehmen, dass ihn der Trainer in die zweite Mannschaft verbannt hatte und somit dem Torhüter die Chance raubte, eine automatische Verlängerung des Vertrages zu erreichen. Es stand sogar im Raum, ob es so weit gehen würde, dass Profi-Fußballer mit ihren Vereinen quasi Rentenverträge abschließen könnten. Die Richter aber stellten eindeutig fest, dass der Profi-Sport eigenen Gesetzen unterliegt, die mit dem normalen Arbeitsleben nicht zu vergleichen sind. Es liegt an den Profi-Sportler selbst, für eine entsprechende Altersvorsorge Vorkehrungen zu treffen. Gestärkt wurde auch das Recht der Trainer, rein nach sportlichen Gesichtspunkten urteilen zu können. Am Ende erstreitet sich ein Ersatzspieler noch das Recht, dass er aufgestellt werden muss!

Wir sehen, wie überall im Leben, so gibt es auch im Sport immer wieder neue Fallstricke, diesbezüglich dürfen wir froh sein, dass die Richter mit gesundem Menschenverstand geurteilt haben. Angeblich ist das nicht immer der Fall.