Der Sport – Grantler

Kommentare rund um Fußball und anderen Sport

Tag: ARD

Der Dritte kann auch der Erste sein

„Fußball, Fußball, Fußball“ heißt es gern in Deutschland, wenn es um das Interesse am Sport geht. Immer nur „Fußball, Fußball, Fußball“ meutern die anderen Sportarten, wenn sie über mangelnde Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit oder Präsenz im Fernsehen jammern. Motto: Fußball wird immer übertragen, Tischtennis zum Beispiel nie. Aber selbst früher beliebte Sportarten wie die Leichtathletik oder Schwimmen haben an Bedeutung verloren, an Zuschauern und Aufmerksamkeit. Alles dreht sich also um den Fußball und der Start der 3. Liga an diesem Wochenende ist der Beweis dafür: Fußball 1 steht für die Bundesliga, Fußball 2 für die 2. Bundesliga und Fußball 3 für die 3. Liga. Sie hievte sich in die Schlagzeilen mit einem attraktiven Teilnehmerfeld, überall ist von „der besten 3. Liga aller Zeiten“ die Rede.

Von einem Glücksfall zu reden, wäre natürlich übertrieben, vor allem die Zweitliga-Absteiger Kaiserslautern und Braunschweig sehen das ganz gewiss nicht so. Der Zufall wollte es aber, dass die 3. Liga in der Saison 2018/19 zu einem Tummelplatz der Traditionsvereine wird. Vier ehemalige Deutsche Meister sind dabei und zwei ehemalige DDR-Meister, zwei von diesen sechs standen sogar mal in einem Europapokal-Endspiel. Dazu kommen zehn frühere Bundesligisten sowie acht weitere ehemalige Zweitligisten. Nur die Sportfreunde Lotte und die SG Sonnenhof Großaspach (welch ein Name!) kamen bisher über die 3. Liga nicht hinaus. Ohne Meisterschaften oder Pokalsiege und Nationalspieler waren außerdem nur Wehen Wiesbaden, Kickers Würzburg, SV Meppen und der VfR Aalen.

Kein Wunder also, dass so eine Liga für Interesse sorgt. Da wird das Zuschauer-Interesse noch einmal steigen, obwohl es bisher schon sehr hoch war. Die 3. Liga ist weltweit die 3. Liga im Fußball mit den meisten Zuschauern! Der Dritte kann also auch mal der Erste sein. Der Schnitt lag zuletzt bei rund 6100 Zuschauern, der Rekord aus der Saison 2015/16 liegt bei 7100, er könnte allerdings diesmal auf 7500 und mehr steigen, weil es keine unbeliebten zweiten Mannschaften von Bundesligisten mehr gibt, die kaum selbst Zuschauer hatten und weniger als der Rest anlockten. Da sind Kaiserslautern und Braunschweig zum Beispiel schon ganz andere Kaliber, aber auch die Traditionsklubs, die aus der Regionalliga nach oben kamen, 1860 München, Energie Cottbus und Bayer Uerdingen. Uerdingen bringt mit seiner Neuverpflichtung Kevin Großkreutz sogar einen Weltmeister in die Liga ein.

Das Geld spielt natürlich auch in der Dritten Liga eine bedeutende Rolle und am Geld scheiden sich bekanntlich die Geister. So meutert die Konkurrenz über das „Nothilfepaket“, das die Deutsche Fußball-Liga ihren Absteigern gewährt. Kaiserslautern und Braunschweig kassierten einen „Rettungsschirm“ von je 500.000 Euro, dazu je 600.000 Euro aus einem Solidartopf aus der 2. Liga. Motto: „Kommt doch gleich wieder zurück.“ Die Klubs der 3. Liga haben ansonsten nämlich eher ein Problem mit den Finanzen, Insolvenzen sind schon fast an der Tagesordnung, weil sich viele Klubs finanziell übernehmen. Für die einen ist die 3. Liga einfach eine Nummer zu groß, andere wiederum pokern zu hoch, stecken zu viel Geld in die Mannschaft, weil sie die ungeliebte Liga schnell nach oben verlassen wollen. Doch „ungeliebte Liga“, das ist vielleicht vorbei, zumindest in dieser Saison.

Mit Neid schaut die Konkurrenz auch auf Aufsteiger Bayer Uerdingen, das schon 14 Jahre in der Bundesliga und einen Sieg im DFB-Pokal hinter sich hat, aber bis in die Niederungen der Amateurligen abrutschte. Seit 2016 ist aber ein zahlungskräftiger Russe Präsident des Vereins. Michail Ponomarew hat Millionen mit einer IT- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft verdient, er will den Verein nach oben hieven. Acht Millionen Euro soll der Etat betragen – Zweitliganiveau. Das Ziel Zweite Liga haben viele, aber nur einer bekennt sich offen dazu – Hansa Rostock. Das verwundert ein bisschen, eher scheint es so, dass einer wohl nicht aufsteigt – Hansa Rostock.

Das Fernsehen buhlt um den Fußball, logisch, dass auch die 3. Liga über die Bildschirme flimmert. Die Telekom hat sich für ihren Streamingsdienst die Rechte gesichert, die ARD überträgt 86 Spiele live in ihren dritten Programmen, außerdem gibt es am Samstag eine Zusammenfassung in der ARD-Sportschau vor der Bundesliga. Für Aufmerksamkeit ist also gesorgt. Für das Fernsehen wurden auch die Spieltage zerpflückt, jetzt gibt sogar das bei den Fans so unbeliebte Montagspiel. Die 3. Liga also auf großem Fuß. Und weil Fußball immer zieht und der Sender Sport1 nicht mehr zum Zug kam, überträgt der Spartensender jetzt bevorzugt Spiele aus der Regionalliga. Auch dort gibt es viele bekannte Namen und Fußball muss nun mal sein. Eigentlich heißt es also „Fußball, Fußball, Fußball, Fußball“.

Manche haben Freude, wenn der Fußball mal pausiert

Von England brauchen wir nicht zu reden, in Spanien und Italien ruht der Fußball zum Jahreswechsel auch nicht, aber in Deutschland hat die Winterpause der Fußball-Bundesliga und der Ligen darunter (Amateure sowieso) Tradition. Über diese Winterpause sind einige glücklich, andere Sportarten freuen sich nämlich, wenn der Fußball mal pausiert und nutzen diese Lücke, um selbst in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu gelangen. Vor allem Eishockey, Basketball und natürlich der Skisport sind präsent.

In England ist dies anders, da hat der „Boxing Day“, der Spieltag der Premier League am zweiten Weihnachtsfeiertag, Tradition, da wird der Besuch des Fußballs zum Familienausflug. Aber auf Sport muss man auch in Deutschland nicht verzichten. Der Fußball pausiert, andere haben Hochbetrieb. Die Deutsche Eishockey Liga hat von Weihnachten an sieben Spieltage innerhalb von 16 Tagen terminiert. Auch im Eishockey hofft man, dass Familien dieses Angebot für einen Ausflug in die Stadien nutzen und so etwas Abwechslung an den freien Tagen haben. Die Vierschanzen-Tournee im Skispringen wird nicht zufällig um den Jahreswechsel herum ausgetragen, sie wurde ein Highlight, hat sich etabliert und lässt den Fußball vergessen, auch die Einschaltquoten im Fernsehen sind beachtlich.

Diese Idee haben sich auch die Skilangläufer zu eigen gemacht, vor einigen Jahren wurde die Tour de Ski gegründet, ein Spektakel ebenfalls zum Jahreswechsel, doch selbst wenn es zum Abschluss im Val die Fiemme in Italien spektakulär den Berg hinauf geht, die Springer fliegen den Läufern davon. Aber dies zeigt, dass die Winterpause des Fußballs von anderen Sportarten gern genutzt wird, sie träumen ja immer davon, mal aus dem Schatten des Fußballs treten zu können.

Was das Fernsehen angeht, in punkto Präsenz in der Öffentlichkeit die Nummer 1 und den Printmedien weit überlegen, da wird gerade in Deutschland gern geklagt, dass es nur Fußball, Fußball, Fußball gebe und sonst nichts. Das sieht Axel Balkausky, ARD-Sportkoordinator, ganz anders. In einem Interview mit dem Sport-Journalist strich er heraus: „Eine so große Vielfalt an Sportarten wie in den ARD-Programmen gibt es auf der ganzen Welt nicht.“ Er legte dazu Zahlen vor: 20 bis 25 Prozent im Sportprogramm sind Fußball, der Wintersport kommt dagegen auf 35 Prozent und der Rest verteilt sich auf Sommersportarten und andere Ballsportarten. Allerdings: Eines ist auch gewiss, der Fußball holt die besten Einschaltquoten, ist das begehrteste Programm. Das werden wir 2018 im Sommer wieder bei der Fußball-Weltmeisterschaft sehen, wenn eine ganze Nation mit den Schützlingen von Bundestrainer Joachim Löw mit fiebert.

Seltsam ist, dass die Sommersportarten mit dem Wintersport nicht mithalten können, wenn der Fußball in Deutschland bei schönstem Wetter eben auch pausiert. Allerdings ist dann vielleicht die Konkurrenz zu groß, da locken Schwimmbäder und Biergärten, da wird der Sport schnell zur Nebensache. Angeblich ist er ja die schönste Nebensache der Welt, will aber gern die Hauptsache sein. Gut aber, dass der Fußball ein paar Lücken lässt, andere Sportarten freuen sich – und mancher von uns auch.

Allen Leserinnen und Lesern ein gutes und erfolgreiches Jahr 2018 und viel Spaß mit dieser Kolumne und beim Sport.

Die neuen Trends in der Bundesliga

Der „große Fußball“ nimmt uns ab sofort wieder gefangen, die besten Ligen Europas starten wieder mit ihren Punktrunden. Überall diskutieren die Fans, wie ihre Liga denn im Vergleich zu den anderen einzustufen ist, im Prinzip gibt da die UEFA-Rangliste die Antwort: Spanien vor Deutschland, England, Italien und Frankreich. Die Begeisterung ist überall hoch, die meisten Zuschauer kommen allerdings in der Bundesliga und sie spielt auch in den modernsten Stadien. Vorteil Bundesliga also. Doch was sind eigentlich die neuen Trends für die neue Saison? Hier der Versuch einer Antwort:

Videobeweis: Deutschland hat sich gleich vorgedrängt, um den Videobeweis im Punktspielbetrieb zu testen. Was beim Confed-Cup teilweise ein Ärgernis war, soll im Alltag die Ungerechtigkeiten minimieren, der DFB hat dazu wochenlange Schulungen und Tests durchgeführt. Doch die Fans können beruhigt sein, die Diskussionen um strittige Szenen sterben nicht aus, ein bisschen mehr Gerechtigkeit sollte es aber schon bringen. Beim Supercup verlief der Test trotz kleiner Panne erfolgreich, der Videobeweis bestätigte, es war nicht Bayern-Dusel beim 2:1 in Dortmund, sondern richtige Schiedsrichter-Entscheidungen.

Fernsehen: Die TV-Landschaft ändert sich und die Bundesliga-Zuschauer müssen sich an Änderungen und neue Sender gewöhnen. Auf Einzelheiten kann hier verzichtet werden, die Medien sind voll von Übersichten und Fernsehplänen. „Alle Spiele, alle Tore“ bei Sky gibt es nicht mehr, der harte Fan muss auch den Eurosport-Player abonnieren und auf das Internet ausweichen. Was bleibt, sind die ARD-Sportschau und das ZDF-Sportstudio am Samstag, mit Zusammenfassungen sowie die Berichte von den Sonntagspielen in den Dritten Programmen der ARD. Zerstückelt wird der Spielplan, weil auch am Sonntag um 13.30 Uhr und Montag je fünfmal gespielt wird, wegen der Belastung der Klubs im Europapokal. Ach, die armen Profis, an die armen Fans denkt keiner.

Leihspieler: Vom Fernsehen zum Sport. Oder doch nicht? Beim verstärkten Trend der Leihspieler geht es nämlich eigentlich ums Geld. Siehe Neymar, die Ablösesummen explodieren, kleinere Vereine können sich manche Spieler gar nicht mehr leisten. Zum Glück haben die Schwergewichte unter den Klubs im Kader keinen Platz mehr für alle Spieler, zumal Talente frühzeitig gekauft werden, um sie der Konkurrenz weg zu schnappen. Überzählige Spieler brauchen Spielpraxis (da geht es dann doch um den Sport), kleinere Vereine brauchen Spieler, die sie günstig bekommen und schulen sollen. Klingt doch wunderbar. Doch wer zu viel auf Leihspieler setzt, muss jedes Jahr eine neue Mannschaft aufbauen.

Erpressung: Bleiben wir bei den Spielern, die einen neuen „Sport“ entdeckt haben: Erpressung. So neu ist das nicht, scheint aber jetzt ein Trend zu sein. Sie sind mit ihrem alten Verein unzufrieden und wollen an neue Fleischtöpfe. Bestes Beispiel der Franzose Dembele in Dortmund, er will nach Barcelona als Neymar-Ersatz, aber die Borussia verlangt zu viel Geld, als schwänzte er das Training und machte damit deutlich: Meine Zeit bei Euch ist beendet. Ingolstadt suspendierte Tisserand und Hadergjonaj, sie haben zwar Vertrag, wollen aber weg und mit dem Bundesliga-Absteiger nichts mehr zu tun haben, obwohl sie ihre Verträge erst kürzlich verlängert haben. Anstand und Moral haben wohl im Profi-Fußball nichts mehr verloren. Geld regiert die Welt, Wechsel werden mit Erpressung erzwungen.

Junge Trainer: Die Trainer brauchen sich um das schmutzige Profi-Geschäft nicht zu kümmern, sondern um die Spieler, die ihnen der Verein zur Verfügung stellt. Der neue Trend bei den Vereinen: Die alten Namen sind out, junge, unverbrauchte Trainer sind in, weil sie wohl meist auch einen besseren Draht zu den Spielern haben. Doch Erfolge sind damit nicht garantiert. Ein Julian Nagelsmann, der Hoffenheim nach oben brachte und als Vorbild gilt, lässt sich nicht beliebig oft kopieren.

Vielsprachige Trainer: Der Trend zu jungen Trainern wird mit dem Trend zu mehrsprachigen Trainern ergänzt. Ein Beispiel hier der 31jährige Domenico Tedesco, der jetzt Schalke 04 wieder nach oben bringen soll. Zuschauer kommen sich im Training wie in einem Fremdsprachenkurs vor, der Deutsch-Italiener parliert in fünf Sprachen. Das kommt bei dem heutigen Multi-Kulti in den Mannschaften an, der Trainer kann mühelos ohne Dolmetscher mit allen kommunizieren und seine Gedanken an den Mann bringen. Die Vielsprachigkeit ist aber keine Privileg der jungen Trainer, der Italiener Carlo Ancelotti spricht auch spanisch und englisch und sein deutsch wird immer besser. Auch Trainer müssen sich also umstellen.

Dreierkette: Apropos Trainer, eine der spannenden Fragen vor der neuen Saison ist Frage nach der Taktik, nach dem System. Viele sagen ja, „das System ist egal, Hauptsache wir gewinnen“. Aber es zeichnet sich schon der neue Trend ab, dass die „Dreierkette“ immer Freunde gewinnt, weil dadurch mehr Überzahl im Mittelfeld geschaffen werden kann. Andererseits gibt es auch den verstärkten Trend, das System im Spiel je nach Gegebenheit zu variieren. Vielseitigkeit ist auch ein neuer Trend.

Nachspielzeit: Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass die Spiele länger dauern. Die Schiedsrichter sind angewiesen, die Nachspielzeit nicht zu knapp zu bemessen, Zeitverzögerungen, um einen knappen Vorsprung über die Runden zu bringen, sollen entsprechend geahndet werden. Das wird die Bayern freuen, der Meister liebt je Tore in der Nachspielzeit.

Bibiana Steinhaus: Endlich ist sie im Oberhaus angekommen, die 38-jährige Hannoveranerin ist die erste Schiedsrichterin in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Ihr Aufstieg wurde von ihren Förderern und den Medien schon lange gefordert, jetzt haben die DFB-Herren am Schaltpult der Macht ein Einsehen gehabt. Es liegt an der Polizeibeamtin, mit guten Leistungen ihre Erstklassigkeit zu bestätigen. Ein Manko räumt sie selbst ein, „ich bin etwas zu langsam, das muss ich kompensieren“, dafür hat sie einen anderen Vorteil: Mit Charme kann sie mancher Diskussion die Brisanz nehmen. Wir wissen, an Durchsetzungsvermögen fehlt es ihr nicht. Dennoch: Meine Herren, geht pfleglich mit der Dame um!

Ansonsten bleibt nur eins: Hoffen wir auf eine schöne und spannende Saison.

Bei der „Tour der Leiden“ leiden viele

Das Dutzend wird voll. Ist das ein Grund zum Feiern? Früher wäre die Begeisterung übergeschwappt, heute herrscht Zurückhaltung. Die Tour de France macht zum zwölftem Mal Station in Deutschland. Das größte Radrennen der Welt, angeblich das drittgrößte Sportereignis überhaupt, startet am Samstag, 1. Juli in Düsseldorf, als vierter Startort nach Köln (1965), Frankfurt (1980) und Berlin (1987). Die Stadt am Rhein lässt sich das einige Millionen Euro kosten und hofft auf die entsprechende Werbung weltweit. Diese wird vielleicht geringer ausfallen als erhofft. Schon die erwartete Zuschauerzahl wurde reduziert. Früher war von einer Million Fans die Rede, jetzt werden vorsichtig 700.000 erwartet. Am Ende wird die Stadt vielleicht ein bisschen leiden, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Bei der „Tour der Leiden“ werden viele leiden, nicht nur die Fahrer.

Die Fahrer stehen natürlich an erster Stelle. Sie leiden wirklich, wenn sie sich die Berge hinauf quälen, wenn sie in sengender Hitze in die Pedalen treten. Erstmals seit Jahren sind wieder alle Bergmassive im Programm, aber nicht alle „Berge des Leidens“. Doch schwer genug wird die Tour dennoch, sie muss ihrem Namen schließlich gerecht werden. Früher wurden die Fahrer ob ihrer Qualen bedauert und für das Durchstehvermögen bewundert. Die Bewunderung ist weniger geworden, seit bekannt wurde, dass es auch eine „Tour des Dopings“ ist. Da hat die Tour viel an Renommee verloren und die neue Generation der Rad-Profis leidet immer noch unter dem schlechten Ruf. „Wir sind sauber“, betonen die vier deutschen Spitzenfahrer Tony Martin, John Degenkolb, Marcel Kittel und Andre Greipel fast verzweifelt. Wir möchten ihnen ja glauben, aber Zweifel bleiben halt immer. So leiden halt auch die Fans, sie möchten gern unbefangen jubeln, aber die Zweifel…

So wird eben auch der Sieger leiden. Er kann sich nicht unbeschwert über seinen Erfolg freuen, denn gegen die Zweifel kann er nicht anfahren. Ganz im Gegenteil, siegt er überzeugend, werden die Zweifel eher größer. Startet er einen großen Coup, ist die erste Frage, „wie ging das?“. Der Star der letzten Jahre war der Brite Christopher Froome, er holte sich das berühmte Gelbe Trikot 2013, 2015 und 2016 und gilt wieder als Favorit. Ist diese Überlegenheit ohne Doping möglich? Die Zweifler horchten auf, als im Umfeld des Teams Dopingverstöße aufgedeckt wurden. Der Radsportverband will das Doping verbannen, kämpft aber gegen eine Krake. Jeder Fall, der aufgedeckt wird, ist ein Erfolg und ein Verlust zugleich. „Prima, dass der Sünder entdeckt wird“, sagen die einen, „wussten wir es doch, es wird immer noch gedopt“, sagen die anderen. Doping-Leiden ohne Ende.

Leiden werden auch die Fernsehanstalten. Die ARD hat sich nach einer Doping-Pause wieder für den Radsport entschieden, überträgt jeden Tag, auf ARD One sogar ebenso live wie Eurosport. Und dennoch will keine Begeisterung aufkommen, die Zuschauerzahlen erreichen nicht die Quoten früherer Jahre. Was war das für eine Begeisterung, als Jan Ullrich vor 20 Jahren als erster Deutscher die Tour gewann. Heute ist er ein Geächteter, er wurde des Dopings überführt. Ullrich hat nie gestanden, sich immer nur auf die Aussage „ich habe niemanden betrogen“ zurückgezogen. Er wird leiden, wenn die Tour in Deutschland startet und er nicht dabei sein kann.

Leiden müssen auch die zwei Rennställe, die unter deutscher Flagge starten. „Bora hansgrohe“ gehört mit Weltmeister Peter Sagan (Slowakei) und dem Polen Rafal Majka als Top-Zehn-Kandidaten sogar zu den auffälligsten Teams, das „Team Sunweb“ wird eher um diverse Aufmerksamkeiten bei einzelnen Etappen buhlen. Sie aber wünschen sich keine Zweifel in Deutschland, sondern Begeisterung. „Deutschland ist eine Radsport-Nation“, hat Bora-Sportchef Ralph Denk, ein ehemaliger Rennfahrer, erkannt und meint die vielen Freizeitsportler. Aber damit allein lässt sich keine Begeisterung für die Profis auslösen, solange das Damoklesschwert Doping über dem Radsport hängt. Ein Teufelskreis. Viele leiden angesichts der „Tour der Leiden“.

Money, Money, Money – Geht der Fußball im Geld unter?

Was haben die Zeichentrickfigur Dagobert Duck und der Fußball gemeinsam? Sie schwimmen beide gern im Geld. Während aber Dagobert der eher unsympathische Reiche ist, will der Fußball sympathisch bleiben und weltweit Fans anziehen. Derzeit ist er allerdings eher dabei, in eine unsympathische Rolle abzugleiten und Fans abzustoßen. Es geht fast nicht mehr um den Sport, sondern nur noch ums Geld. Spieler, Berater und Funktionäre haben die Dollar-Zeichen in den Augen. Das Motto heißt „Money, Money, Money“ und der Sport-</em>Grantler fragt sich: Geht der Fußball im Geld unter?

Das Thema ist ja nicht neu, kam aber jetzt mit der Vergabe der TV-Rechte für die Champions League wieder neu auf den Tisch. Vor allem in Deutschland war der Aufschrei groß, weil ab 2018 die Königsklasse des Fußballs im Pay-TV verschwindet. Das sind die Fernseh-Zuschauer in England, Spanien und Italien gewöhnt, aber nicht die in Deutschland, die ja sowieso eine monatliche Gebühr für die öffentlich-rechtlichen Sender zahlen müssen. ARD und ZDF müssen mit diesen Geldern haushalten und haben Proteste geerntet, wenn sie viele Millionen Euro für die Übertragungsrechte im Sport ausgegeben haben. Hohe Einschaltquoten bewiesen eine gewisse Berechtigung. Jetzt aber erleben sie eine Niederlage nach der anderen. Die Rechte für die Olympischen Spiele haben sie ebenso verloren wie die nun für die Champions League. Bisher zeigte das ZDF 18 Spiele live, ab dem Finale 2018 in Kiew ist dies vorbei. Das Angebot war zu niedrig, „wir sind an unsere Grenzen gegangen“, gestand der ZDF-Boss, „mehr war nicht drin“.

Schon bei den Bundesliga-Rechten wurde es für ARD und ZDF knapp, aber die Sportschau und das Sportstudio wurden gerettet, es gibt weiter ein paar Live-Spiele im ZDF, aber alle Spiele weiterhin nur im Bezahl-Fernsehen, wobei dem Platzhirsch Sky Konkurrenz erwachsen ist. Vor allem der Streamingdienst DAZN mischt die Branche auf und schmeißt mit Geld um sich. Ob sich das lohnt? Dem Sport, vor allem dem Fußball, ist das egal: Hauptsache die Kasse stimmt. Es könnte aber auf lange Sicht auch ein Eigentor werden. Bleibt der Fußball wirklich Volkssport, wenn er im Pay-TV und Internet verschwindet?

Die Grenzen gesprengt haben vor allem die Fernsehsender in England, die der Premiere League das Geld quasi hinterher werfen. Da entstanden auch gesteigerte Begehrlichkeiten in anderen Ländern, vor allem in Deutschland, wo die Vereine jammern, dass sie nicht mehr wettbewerbsfähig sein können, wenn der Letzte der Premiere League mehr TV-Gelder kassiert als der Erste in Deutschland, Bayern München. Dazu kommen Scheichs aus den Golfstaaten, Oligarchen aus Russland, Milliardäre aus Asien und Afrika, die sich im Fußball Europas verwirklichen wollen und quasi mit dem Geld um sich werfen. Als Beispiel zwei Überschriften zum Saisonschluss: „Geld aus Nigeria hilft beim Titel“ hieß es zum Titelkampf in Kroatien, „Investoren aus China feiern“ zur Meisterschaft in Tschechien. Money, Money, Money – das Geld regiert überall.

Es ist ein riskantes Spiel, das der Fußball derzeit spielt. Die Bundesliga kassiert jetzt auch Milliarden über das Fernsehen, aber dieses Geld stößt anderweitig sauer auf. Immer drängender wird die Frage, ob die Fußballvereine nicht für den Polizei-Einsatz zahlen müssen. Immer mehr Leute sehen nicht ein, dass die öffentliche Hand Gelder zum Bau von Fußball-Stadien in die Hand nimmt. Darf der Staat die reiche Unterhaltungsindustrie Fußball unterstützen? Dazu kommen die Probleme mit den Hooligans, die vor Gewalt nicht zurückschrecken und manchen davon abhalten können, auf einen Besuch im Stadion zu verzichten. Dann aber wird es gefährlich: Weniger Leute im Stadion, keine Zuschauer mehr vor den Bildschirmen (im ZDF sahen bisher 7 – 9 Millionen Zuschauer die Champions League, auf Sky höchstens 2 Millionen), da ist der Werteverlust programmiert. Money, Money, Money kommt in den großen Geldspeicher. Dagobert schwimmt im Geld, der Fußball geht in der Geldmenge vielleicht eines Tages unter. Vernunft wäre ein guter Rettungsring.

Kalter Sommer, weiße Pracht

 

Wenn es kalt wird, läuft der Sport heiß. Dabei war es für die deutschen Sommersportarten auch ein kalter Sommer, zumindest mit einem Blick auf die nur mäßigen Erfolge, zum Beispiel bei den Olympischen Sommerspielen in Rio. Ins Hintertreffen geraten Leichtathletik, Schwimmen und Co. inzwischen aber auch bei der Beliebtheit der deutschen Sportfans. Beleg dafür sind die Einschaltquoten im Fernsehen. Und da freuen sich ARD und ZDF wieder auf den Winter, der ihnen quasi eine weiße Pracht bringt, sprich hohe Einschaltquoten.

Am Wochenende 26./27. November geht es wieder richtig los mit den Wintersportarten. Das ZDF startet mit den Übertragungen am Samstag und Sonntag und ist von ca. 13.00 bis 18.00 Uhr bzw. 13.00 bis 19.00 Uhr auf Sendung. „Immer nur Wintersport, das kann doch nicht sein“, mosern die Nichtsportbegeisterten, übersehen aber, dass an diesen Wintertagen etwa eine Million Zuschauer mehr einschalten als an den sonstigen Wochenenden. Im Schnitt 2,65 Millionen sitzen beim ZDF vor dem Fernseher, 2,43 Millionen zählte die ARD, beides Zahlen weiter über dem Durchschnittswert. Da mag das Wetter mit eine Rolle spielen, Leichtathletik und Co. haben es im Sommer schwerer, die Leute vom Aufenthalt im Schwimmbad oder im Garten abzuhalten.

Eine Hauptrolle spielen aber auch die Erfolge der deutschen Wintersportler, die in vielen Wettbewerben mit um den Sieg kämpfen. Das ist im Sommer nicht so, da bleibt nicht nur die Küche kalt, sondern eben auch das Herz der Sportfans, wenn nur selten um Siege mitgefiebert werden kann. So ist es nun einmal, Sportfans wollen Erfolge feiern und deshalb schwimmt zum Beispiel seit Jahren Biathlon auf einer Sympathiewelle. Die Wettbewerbe sind spannend und die deutschen Frauen und Männer erfolgreich. Da werden Stars geboren wie Magdalena Neuner oder aktuell eben Laura Dahlmeier, die bei der letzten WM fünf Medaillen holte.

Am ersten Wochenende stehen Rodeln, Langlauf, Nordische Kombination, Skispringen, Ski alpin und Biathlon auf dem Programm – deutsche Erfolge wohl inbegriffen. Ja, die Leute schauen sogar Rodeln an, weil eben Felix Loch und andere meist mit vorne rodeln. Die Nordische Kombination findet immer mehr Anhänger, weil die Verfolgung im Langlauf spannend sein kann und deutsche Athleten meist mit um den Sieg kämpfen. Eric Frenzel war zuletzt Weltcupgesamtsieger, Johannes Rydzek Doppel-Weltmeister. Weiße Pracht: 2017 ist wieder ein Jahr der Weltmeisterschaften im Skisport (siehe unten). Die Nordische Ski-WM findet vom 22. Februar bis 5. März im finnischen Lahti statt.

Der alpine Skisport hat ein bisschen an Aufmerksamkeit verloren, weil die deutschen Erfolge an einer Hand abzuzählen sind. Viktoria Rebensburg und Felix Neureuther sind die deutschen Stars mit Podestchancen und Zuneigung der Fans. Mehr Interesse gehört da noch den Skispringern, die in der Vier-Schanzen-Tournee ihren jährlichen Höhepunkt um den Jahreswechsel haben (30. 12. – 6. 1.). Die Einschaltquoten erreichen da Höhen wie sonst nur der Fußball, da werden auch die Biathleten blass. Die „Rentner“ Martin Schmitt und Sven Hannawald sind heute immer noch Stars (und neuerdings auch TV-Experten). Severin Freund will nach einer Hüftoperation bald wieder vorne mitspringen, aber auch Richard Freitag und Andreas Wellinger können vorne dabei sein. Ihr Pech allerdings: Im Vorjahr war der Slowene Peter Prevc der Überflieger schlechthin und kaum zu schlagen. Dennoch: Skispringen boomt.

Nummer eins bleibt allerdings über die Saison hinweg Biathlon. Erstaunlich, dass der deutsche Verband in den letzten Jahren immer wieder für Ersatz sorgen konnte, wenn erfolgreiche Stars in den Ruhestand gingen. Ob bei Frauen oder Männern, in allen Rennen haben deutschen Athleten, angeführt von Laura Dahlmeier und Simon Schempp, die Chance, vorne mitzulaufen. Einschaltquoten jenseits der Vier-Millionen-Grenze sind für ARD und ZDF der Lohn, manchmal werden sogar die Quoten der Formel 1 übertroffen.

Wenn auch das Wetter oft nicht mitspielt, Wettbewerbe verschoben oder ganz abgesagt werden müssen, selten wirklich eine herrliche Schneelandschaft in den Bergen zu finden ist, vom Interesse her bleibt der Wintersport eine „weiße Pracht“.

Weltmeisterschaften 2017: Rodel-WM 26. – 29. Januar in Innsbruck, Alpine Ski-WM 6. – 19. Februar St. Moritz, Biathlon-WM 9. – 19. Februar Hochfilzen, Bob/Skeleton 13. – 26. Februar Sotschi, Nordische Ski-WM 22. Februar – 5. März Lahti.

Die Bundesliga denkt ans Geld, nicht an die Fans

 

Der Startschuss zum Wettrennen um die TV-Vermarktung der Fußball-Bundesliga ist gefallen. Mit der Ankündigung der Ausschreibung hat das Milliardenspiel begonnen. Die Klubs gieren nach mehr Einnahmen, sind unruhig geworden, nachdem die Premier League in England groß abkassiert. 2,3 Milliarden Euro kassieren die englischen Klubs künftig, dazu kommen rund eine Milliarde aus der Auslandsvermarktung. Dagegen sind es nur bescheidene 663 Millionen Euro, die in dieser Saison die Bundesliga vom Fernsehen erhält, noch bescheidener liest sich die Auslandsvermarktung mit 154 Millionen. Die Bundesliga fürchtet, angesichts dieses Ungleichgewichts von England abgehängt zu werden und giert ebenfalls nach mehr Geld. Eine Milliarde soll es mindestens sein. Notfalls will man auch beim Spielplan den TV-Sendern entgegenkommen. Von den Fans spricht niemand.

Stand der Dinge ist, dass die Fußball-Fans mit dem derzeitigen Angebot zufrieden sind. Seit 25 Jahren ist das Bezahlfernsehen der Hauptgeldgeber der Bundesliga, Sky zahlte beim letzten Vertrag bis 2017 durchschnittlich 485 Millionen Euro pro Saison. Vor allem die Konferenzschaltung am Samstag wurde Kult wie früher im Radio. Fester Bestandteil ist auch die ARD-Sportschau am Samstag ab 18.30 Uhr. Die Klubs würde diese „heilige Kuh“ notfalls schlachten, doch das Kartellamt hat bereits einen Riegel vorgeschoben und verfügt, dass es weiterhin eine Sendung der Höhepunkte im freien Fernsehen geben muss. Doch wann und von welchem Sender ist offen. Die ARD zahlte zuletzt 100 Millionen Euro für die Rechte und durfte jeweils zu Saison- und Rückrundenbeginn ein Startspiel live übertragen.

Bei diesen eingeführten Fernsehgewohnheiten wird es nicht bleiben. Gegenüber weitergehenden Gedankenspielen hat die Bundesliga aber bereits zurück gerudert und den Samstagnachmittag als Hauptspieltag festgelegt. Im Prinzip soll es beim bisherigen Schema mit einem Spiel am Freitag, fünf plus eins am Samstag und zwei am Sonntag bleiben. Angesichts der vielfältigen Aufgaben auf Europas Bühne sind allerdings weitreichende Änderungen möglich, mit Spielen am Sonntag um 13.30 Uhr und fünf am Montagabend, was wieder von der zweiten Liga als Affront angesehen wird, wenn ihr Montagspiel als fester Bestandteil gekippt wird. Auch die Fanklubs gehen bereits auf die Barrikaden, denn wer kann schon am Montag seine Mannschaft begleiten. Die Bundesliga denkt ans Geld, nicht an die Fans.

Mit welchen Paketen die Deutsche Fußball-Liga wirklich auf den Markt geht, wird in diesen Tagen entschieden. Statt acht soll es maximal nur sechs Pakete geben, aber die Interessenten werden mehr sein und deshalb wird wohl auch der Preis in die Höhe getrieben werden. Bayern Münchens Boss Karl-Heinz Rummenigge setzt auch die Liga-Verantwortlichen unter Druck, bezeichnet eine Milliarde als „Muss“, als Minimum. Da wird Sky blechen müssen, wenn es die Bundesliga-Rechte als wesentlichen Bestandteil des Programms behalten will. Konkurrenten werden wohl die Telekom und auch der amerikanische Konzern Discovery sein, der schon mit dem Erwerb der Olympia-Rechte in Deutschland für Aufregung sorgte. Die Bundesliga auf einem Bezahlkanal von Eurosport? Auch die ARD muss um ihre Sportschau bangen, die sie ja früher schon einmal verloren hatte. Vor allem RTL soll wieder Interesse haben, nachdem der Privatsender ARD und ZDF schon die EM- und WM-Qualifikationsspiele der Fußball-Nationalmannschaft geklaut hat. Die Fernsehlandschaft könnte im Hinblick auf den Fußball in Unordnung geraten. Ob für die Fans dann wirklich eine Verbesserung herauskommt, steht in den Sternen.

Die Bundesliga sollte nicht nur nach dem Geld gieren, sondern auch an die Fans und die Öffentlichkeit denken. Kontinuität wäre wünschenswert und machte in den letzten Jahren die höchste Klasse im Fußball auch zu einem erstklassigen Produkt. Der gemeine Zuschauer an den Bildschirmen liebt seine Gewohnheiten und möchte nicht in irgendwelchen Pay- und Internetkanälen nach dem Fußball suchen. Die Fans sorgen für Stimmung in den Stadien und sind es leid, immer kurzfristiger ihre Reisen planen zu müssen. Die Vereine müssen aufpassen, dass sie am Ende zwar mehr Geld haben, die Stimmung aber fehlt, die einen großen Anteil daran hat, dass die Bundesliga so beliebt ist. Auch bei anderen Sendungen zeigt es sich zum Beispiel deutlich, dass die öffentlich-rechtlichen Sender mehr Zuschauer vor den Bildschirm bringen als die Privatsender. Auch das trägt zur Popularität der Bundesliga bei.

Die Fans können nur auf das Ergebnis warten. Noch vor der Europameisterschaft im Juni soll die Entscheidung fallen. Mal sehen, ob Geldgier und Wünsche der Fans in Einklang zu bringen sind.

Übrigens: Dass die Geldgier im Fußball keine Grenzen kennt, zeigt auch die Diskussion um die Einführung einer Super League in Europa mit Teilnahme der bekanntesten Klubs noch über der Champions League. Einerseits wird über die zu große Belastung der Spieler geklagt, andererseits gibt es für das Streben nach höheren Einnahmen offensichtlich kein Tabu! Irgendwann wird auch die Anzahl der Spiele für die Fans zu viel, die es sich schlichtweg finanziell nicht mehr leisten können. Irgendwann schneiden sich die Klubs ins eigene Fleisch.