Der Sport – Grantler

Kommentare rund um Fußball und anderen Sport

Tag: Ryder Cup

Aufbruchstimmung in der Bundesliga und Bayern leidet

Schon vor einer Woche hatte der Sport-Grantler davon gesprochen, dass die Bundesliga in diesem Jahr ihr besseres Gesicht zeigt. Die Liga wollte ihn wohl bestätigen, denn in der englischen Woche war buchstäblich eine Aufbruchstimmung zu spüren. Einer der Leidtragenden war ausgerechnet der Abonnementsmeister FC Bayern München: Nur 1:1 gegen den FC Augsburg, 0:2 bei Hertha BSC Berlin. Die Bundesliga lacht und Bayern leidet.

Wenn die Bayern gewinnen, klagen die Medien: Warum zeigt keiner Mut, den übermächtigen Münchner Paroli zu bieten, warum haben alle Angst, warum kämpft keiner gegen die Langeweile? Vergessen wir das, wobei auch vergessen wird, dass die Bayern am 5. Spieltag des Vorjahres auch nur Zweiter waren, mit 12 Punkten einen Zähler hinter Dortmund, dass sich jetzt wieder an die Spitze schoss. Damals saß noch der Italiener Carlo Ancelotti auf der Münchner Trainerbank, das 2:2 gegen Wolfsburg den Spieltag darauf war sein letzter Auftritt in der Bundesliga. Ein Trainerwechsel deutet sich bei den Bayern diesmal nicht an, der neue Coach Niko Kovac reagiert auf die Punktverluste mit dem Münchner Selbstverständnis: „Das lassen wir uns nicht gefallen.“ Thomas Müller ergänzt: „Wir müssen wieder unser wahres Gesicht zeigen.“ Leidtragende sollen in dieser Woche Ajax Amsterdam in der Champions League am Dienstag und Borussia Mönchengladbach am Samstag sein. Dann ist Länderspielpause – mit Ruhe in München oder Unruhe?

Augsburg und Berlin haben es also vorgemacht, Angst vor den Bayern muss nicht sein, es geht auch anders, aber auch nur mit einem ungeheuren Einsatz. Aufbruchstimmung verbreitet vor allem Borussia Dortmund. Im Gegensatz zu den Bayern drehten die Borussen einen 0:2-Rückstand in Leverkusen, schossen sich mit 4:2 an die Spitze und sind die einzige noch ungeschlagene Mannschaft. Über das Ziel wollen sie nicht hinausschießen, sehen das nur als Momentaufnahme. Aber die Zukunft könnte den Westfalen gehören, die mit einer jungen Mannschaft antraten, im Schnitt 23,56 Jahre alt, den Bayern nutzte alle Routine nichts (im Schnitt 28,19 Jahre alt). Nächster Prüfstein ist Augsburg, das nach Bayern den nächsten Favoriten ärgern will.

Aufbruchstimmung aber auch am Tabellenende, Schalke und Stuttgart feierten ihren ersten Saisonsieg und ließen damit die aufkommenden Kritiker verstummen. Ähnliches gilt für Neuling Nürnberg, wo ein 3:0 gegen Mitaufsteiger Düsseldorf die Situation rund um den Verein beruhigte. Ohne Sieg ist nur noch das neue Schlusslicht Hannover 96. Unruhe bei den Niedersachsen ist fast schon obligatorisch (siehe Fanprotest gegen Boss Kind) und jetzt fast logisch. Die Leistungen bisher machen aber auch nur wenig Hoffnung.

Aufbruchstimmung aber auch bei den Torjägern – und der Titelverteidiger der Torjäger-Kanone, Robert Lewandowski, schaut torlos zu. Die größte Auferstehung feierte der Isländer Alfred Finnbogason beim FC Augsburg. Nach langer Verletzungspause stand er erstmals in der Startelf und schoss den SC Freiburg gleich mit drei Treffern ab. Das machte gute Laune bei den bayerischen Schwaben, die ja zuletzt unter Torwartfehlern litten. Tore vorn sind besser als Tore hinten, doch ein „Slapstickgegentreffer“ durfte es auch diesmal sein. Aber auch die Torjäger in Gladbach und Dortmund beeindruckten, Die Neuzugänge Plea in Gladbach und Alcacer in Dortmund erweisen sich als Volltreffer.

Noch ein Spieltag, dann geht die Bundesliga in die Länderspielpause. Da lechzen am Wochenende alle nach einem Erfolgserlebnis, denn nur das verschafft gute Stimmung für die zwei Wochen ohne Punktspiele. Das Gegenteil könnte eine Unruhe sein, die die ganze Saison negativ beeinflussen kann. In Champions- und Europa League sind die Bundesligisten wieder gefordert, die Aufbruchstimmung national auch international zu zeigen. Den dicksten Brocken hat Hoffenheim mit Manchester City vor der Brust, die Bundesliga aber freut sich auf die Rückkehr von Meister-Trainer Pep Guardiola.

Einen Erfolg errang der deutsche Fußball am Donnerstag mit dem Zuschlag für die Austragung der Europameisterschaft 2024. Beim Kontrahenten Türkei war das Jammern natürlich groß, einen Betrug zu wittern, geht aber an den Tatsachen vorbei und kann nur damit entschuldigt werden, dass Bestechung und Korruption im Fußball noch nicht ausgerottet sind. Der DFB allerdings hat seine Bewerbung diesmal so transparent wie möglich gestaltet und sicher nicht wegen falscher Versprechungen gewonnen. Die Türken eher wegen nicht einzuhaltender Versprechungen verloren.

Niederlagen fair hinzunehmen gelingt nicht jedem. Superstar Cristiano Ronaldo schon gleich gar nicht. Der Portugiese blieb schon der Wahl zu „Europas Fußballer des Jahres“ fern, als er hörte, dass er nicht der Sieger sein würde. Der Kroate Luka Modric siegte jetzt auch bei der Wahl zum „Weltfußballer des Jahres“ und musste ohne die Seriensieger feiern, denn neben Ronaldo ließ sich auch Messi wegen privater Verpflichtungen entschuldigen. Na ja, siegen ist leichter als verlieren. Bei den Frauen gewann übrigens Marta (Brasilien), Trainer des Jahres wurde (logisch) Weltmeister Didier Deschamps (Frankreich), bei den Frauen Reynald Pedros (Lyon).

Ryder Cup nichts für den Tiger

Das Großereignis des Wochenendes war natürlich der Ryder Cup der Golfer in Paris und die Stimmung dort mit einem Fest im Fußball vergleichbar. Rund 270.000 Zuschauer an den drei Tagen sorgten für eine Atmosphäre, wie es sie sonst beim Golf nicht gibt. Superstar Tiger Woods „veredelte“ zwar durch seine Teilnahme die Veranstaltung (siehe Kommentar zuvor), aber nicht mit seiner Leistung. Der Tiger und der Ryder Cup passen nicht zusammen. Obwohl in Bestform angereist, verlor der Amerikaner alle seine vier Auftritte. Das Gegenteil schaffte der Spanier Sergio Garcia. Der war zuletzt nicht in Form, triumphierte aber in Paris und ist am Ende neuer Rekordhalter des Kontinentalvergleichs mit 25,5 Punkten (der Deutsche Bernhard Langer liegt übrigens mit 24 Punkten auf Rang drei). Besonders gefeiert haben die siegreichen Europäer, denen mit 17,5: 10,5 eine erfolgreiche Revanche für die Niederlage vor zwei Jahren in den USA gelang, Francesco Molinari. Im Gegensatz zu Woods steht der Italiener sonst nicht im Rampenlicht, jetzt aber siegte er bei allen seinen Auftritten, zweimal zusammen mit Tommy Fleetwood auch gegen den Tiger. Die schlechte Serie von Woods blieb damit ebenso erhalten wie die der USA, die die letzten 25 Jahren in Europa nicht gewinnen konnte.

Werbeanzeigen

Tiger Woods veredelt den Ryder Cup – Deutschland im Abseits

Die Golf-Welt schaut von Freitag bis Sonntag, vom 28. bis 30. September, nach Paris. Nein, es werden nicht allein die Golf-Fans Interesse zeigen, sondern die Sport-Fans generell, denn der Ryder Cup, der Erdteilkampf zwischen den USA und Europa, ist einer der Höhepunkte im Sportkalender. Seit 1979 duellieren sich diese zwei Mannschaften alle zwei Jahre um einen Pokal, den 1927 der Saatguthändler Samuel Ryder aus England gestiftet hatte. Aus einer Idee wurde ein Großereignis.

In Deutschland schaut man mit Wehmut nach Paris – Deutschland steht im Abseits. Kein deutscher Profi hat es in diesem Jahr ins europäische Ryder-Cup-Team geschafft, die Golfer haben da etwas mit den Fußball-Profis der Saison 17/18 gemeinsam – international zu schlecht. Martin Kaymer, 2012 noch ein Ryder-Cup-Held, als er den entscheidenden Putt zum Sieg versenkte, liegt gerade noch auf Platz 154 in der Weltrangliste. Vor vier Jahren war er noch die Nummer 1! Bernhard Langer, immer noch Deutschlands populärster und bester Golfer, führte 2004 Europa als Kapitän zum Sieg. Die glorreichen Zeiten sind vorbei.

Deutschland schaut aber auch mit Wehmut nach Paris, weil man ja eigentlich selbst Gastgeber sein wollte. Im Wittelsbacher Golf-Club sollte sich die Elite ein Stelldichein geben, aber die Anlage in der Nähe von Ingolstadt war ohne Chance gegen Le Golf National, rund 45 Autominuten weg von Paris, dem Zentrum des französischen Golfs. Deutschland wird weiter im Abseits bleiben, auch für 2022 gab es eine Niederlage, das A-Resort Berlin muss dann zusehen, wenn Rom den nächsten Ryder Cup in Europa austrägt. Daumen drücken dürfen die Deutschen dennoch dem Team Europa, dass der Däne Thomas Björn als Kapitän anführt. Sein Gegenspieler ist Jim Furyk. Verdiente Spieler erhalten die Ehre, die Mannschaft als Kapitän in den Wettkampf zu führen.

Den Ryder Cup quasi veredelt hat in den letzten Tagen Golf-Hero Tiger Woods. Mit seinem Sieg beim Finale des FedEx-Cup in Atlanta gelang ihm eines der größten Comebacks des Sports überhaupt. Es war sein 80. Titelgewinn auf der PGA-Tour, genau 1876 Tage nach seinem letzten Triumph. Die Golfwelt hat daran ebenso wenig geglaubt, wie der Amerikaner selbst: „Ich konnte nicht sitzen, nicht stehen, nicht gehen, nicht liegen ohne diese Schmerzen in Rücken und Beinen, ich war zutiefst verzweifelt,“ blickt die lebende Golf-Ikone an schwere Zeiten mit vier Rücken-Operationen seit April 2014 zurück. Erst als der fünfte Lendenwirbel und der erste Steißbeinwirbel verbunden und versteift wurden, kam Tiger Woods wieder auf die Füße. Ein Wunder, dass er wieder so gut schlagen kann und für sich wieder eine rosige Zukunft sieht: „Ich habe vielleicht noch zehn oder zwanzig gute Golf-Jahre vor mir.“ Zwei PGA- und vier Major-Siege fehlen ihm zu den jeweiligen Rekorden.

Jetzt wird er aber erst einmal in Paris im Mittelpunkt stehen. Bei seiner Absenz merkten die Golf-Veranstalter, dass nur Tiger Woods erhöhte Aufmerksamkeit garantiert, die wird jetzt der Ryder Cup verstärkt erhalten, obwohl der Tiger eine negative Bilanz bei seinen Ryder-Cup-Auftritten aufweist. Er galt auch immer als verschlossen, doch das hat sich beim „neuen“ Tiger Woods geändert. Die USA gelten überhaupt als Favorit, in der Gesamtbilanz führen sie mit 26:13, das letzte Duell 2016 gewannen sie mit 17:11. In der Weltrangliste stehen die zwölf Amerikaner wesentlich besser da als ihre europäischen Konkurrenten. Doch im Kampf Mann gegen Mann ist alles möglich, das hat Europa vor allem 2012 gezeigt, als die Mannschaft am zweiten Tag bereits mit 4:10 zurück lag und am Ende dennoch mit 14,5 zu 13,5 siegte, als eben Martin Kaymer den entscheidenden Putt verwandelte. Jetzt aber heißt es auch für ihn zuschauen und Daumen drücken, so wie für die normalen Fans.

Die Mannschaften: USA: Dustin Johnson (Nr. 1 der Weltrangliste), Brooks Koepka (3), Justin Thomas (4), Rickie Fowler (9), Jordan Spieth (10), Bryson Dechambeau (7), Tiger Woods (13), Bubba Watson (14), Patrick Reed (15), Webb Simpson (16), Tony Finau (17), Phil MIckelson (25). – Europa: Justin Rose (England/2), Francesco Molinari (Italien/5), Rory McIlroy (Nordirland/6), Jon Rahm (Spanien/8), Tommy Fleetwood (England/12), Alex Noren (Schweden/18), Paul Casey (England/21), Henrik Stenson (Schweden/24), Tyrrell Hatton (England/26), Sergio Garcia (Spanien/28), Ian Poulter (England/34), Thorbjörn Oleson (Dänemark/45).

2018 ist ein Jahr des Sports

Vor einem Jahr hieß es beim Sport-Grantler „2017 wird das Jahr der Funktionäre“ und seine Prognose hat wohl gestimmt, denn neben den Doping-Skandalen haben vor allem korrupte und geltungssüchtige Verbandsfunktionäre die Schlagzeilen bestimmt und den Sport oft an den Rand gedrängt. Die Skandale werden uns auch weiter begleiten, aber 2018 ist dennoch ein Jahr des Sports. Alle vier Jahre stehen einfach die Großereignisse im Mittelpunkt, nämlich die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang/Südkorea (9. – 25. Februar) und die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni – 15. Juli). Früher hatten wir alle vier Jahre die sogenannten Olympischen Jahre, doch dies hat sich ja geändert, nachdem Sommer- und Winterspiele zeitlich getrennt wurden. Dafür beginnt in Südkorea die asiatische Olympia-Ära mit den folgenden Spielen in Tokio und Peking.

Aber zurück ins Jahr 2018, wo es neben den genannten Großereignissen natürlich noch viele Weltmeisterschaften und kontinentale Meisterschaften gibt, die aber alle im Schatten von Olympia und Fußball stehen werden. Hoffen wir, dass es die Funktionäre nicht schaffen, mit weiteren Skandalen den Sport zudem in den Hintergrund zu drängen.

Aber welche Sportarten können die Fans noch begeistern? Die Formel 1 ist wieder interessanter geworden, mit neuen Besitzern und neuer Spannung. Kann Ferrari endlich Mercedes stoppen und Sebastian Vettel dem Briten Lewis Hamilton den Titel entreißen und Italien glücklich machen? Am 25. März beginnt die Hatz in Australien, die nach 21 Rennen am 25. November in Abu Dhabi endet. Natürlich läuft auch wieder die Tour de France, die Radstars sitzen vom 2. bis 29. Juli im Sattel, in der Zeit steigt der Umsatz von Asthma-Mitteln. Christopher Froome hat bewiesen, dass man nur mit Asthma die Tour gewinnen kann. Vielleicht wäre es besser, zwei Felder an den Start gehen zu lassen, die Fahrer mit Asthma und die ohne. Es wäre wohl sportlich gerechter. Von Doping sprechen wir dabei – gemäß der Diktion von Froome – selbstverständlich nicht.

Natürlich ist, wie in jedem Jahr, der Golf- und Tennis-Zirkus wieder unterwegs, mit den Major- bzw. Grand-Slam-Turnieren als Höhepunkte. Die Golfer haben traditionell ihr erster großes Turnier mit dem Masters in Augusta (5. – 8. April) und hoffen vor allem darauf, dass der Rücken von Tiger Woods hält und der große Star den Sport wieder in den Blickpunkt rückt. Als extra Highlight gibt es vom 28. – 30. September noch den Ryder Cup in Paris, wenn sich die Spitzengolfer aus den USA und Europa duellieren. Deutschland hatte vergeblich auf dieses Event gehofft, um Golf aus einem gewissen Schattendasein zu führen. Die Tennis-Cracks starten ihre großen Turniere schon früher, vom 15. – 28. Januar werden die Australian Open in Melbourne ausgetragen. Auch im Tennis geht es um Verletzungen, viele Stars gehen mehr oder weniger am Stock, die Belastung muss reduziert werden.

Die Mannschaftssportarten stöhnen besonders unter „König Fußball“, kämpfen aber unverdrossen darum, auch ein bisschen Aufmerksamkeit zu erhalten. Die Handballer wollen für ihre Europameisterschaften Interesse, die Männer kämpfen vom 12. – 28. Januar in Kroatien um den Titel, die Frauen am Ende des Jahres vom 29. November bis 16. Dezember in Frankreich. Eishockey trägt ungeachtet der Olympischen Spiele auch eine Weltmeisterschaft aus. Die WM dürfte in diesem Jahr allerdings Olympia sogar übertreffen, weil im Gegensatz zu Südkorea vom 4. – 20. Mai in Kopenhagen und Herning in Dänemark einige NHL-Profis dabei sein werden. Für Olympia unterbricht die NHL bekanntlich nicht ihre Saison und erntete dafür viel Kritik. Olympische Spiele sind halt nicht immer der große Lockvogel.

Na ja, Katar darf natürlich mit einem großen Event nicht fehlen, die Scheichs in der Wüste erfreuen sich auch am Turnen und holten die Weltmeisterschaft vom 25. Oktober bis 3. November nach Doha. Aber auch Deutschland darf sich auf ein Großereignis freuen, die Leichtathletik-Europameisterschaft wird vom 6. – 12. August in Berlin ausgetragen. Bleibt zu hoffen, dass es keine Doping-Kämpfe werden. Aber einige Spitzenathleten werden schon über Asthma klagen…

Wir sehen, 2018 hat auch im Sport einiges zu bieten, aber der Sport wird wohl auch wieder einmal im Schatten der Politik stehen. So sucht Deutschland noch eine Regierung, weiß die Welt nicht, welche Torheiten US-Präsident Donald Trump noch in petto hat und mit Blick auf die Olympischen Spiele in Südkorea haben alle Sorgen, ob Nordkoreas Führer Kim Jong Un nicht doch noch etwas in Schilde führt. Hoffen wir dennoch, dass 2018 ein großes Sportjahr wird.

Geld regiert die Welt – und macht den Sport kaputt

 

Die Meldung passte wie die Faust aufs Auge. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Toni Kroos verlängerte seinen Vertrag bei Real Madrid bis 2022. Das Salär angeblich 120 Millionen, 20 Millionen pro Jahr (angeblich netto), das sind, so haben es findige Leute ausgerechnet, 2283 Euro pro Stunde. „Das ist unverschämt“, argumentiert der Mann von der Straße, „das ist kein Sportler wert“. Kroos stieg damit zwar zum bestverdienenden deutschen Fußballer auf, aber wir wissen, in Europa ist er damit keineswegs Spitze. Und die Profisportler in Nordamerika lachen teilweise über solche Summen.

Das Wettrüsten im europäischen Fußball, aber nicht nur da, ist im vollen Gang. Englands Fußball schüttet nach lukrativen TV-Verträgen das Geld bekanntlich mit vollen Händen aus und bringt damit die ganze Fußball-Welt durcheinander. Das Rad wird überdreht und es droht eine Gefahr: Geld regiert zwar die Welt, macht aber den Sport damit kaputt, weil sich der gemeine Fan mit den Vereinen und Stars bald nicht mehr identifizieren kann. Viele Vereine laufen Gefahr, dass sie die Verbindung zur Basis verlieren und bald im luftleeren Raum schweben. Verlieren die Fans die Lust, ist es auch mit der guten Stimmung in den Stadien vorbei und der Fußball verliert seinen größten Reiz, nämlich ein Ereignis zu sein. Vereine und Verbände (siehe Erweiterung der Teilnehmer bei Welt- und Europameisterschaften) haben nur noch eine Gewinnoptimierung im Blick, aber nicht mehr die Fans!

Ums Geld geht es aber auch in vielen anderen Sportarten. Nehmen wir Boxen, das man fast schon nicht mehr als Sport bezeichnen darf, es ist nur mehr ein schmutziges Geschäft. Beispiel ist die Posse um Schwergewichts-Champion Tyson Fury, der des Dopings angeklagt ist, aber angeblich unter Depressionen leidet und seine Titel abgegeben hat. Das Gerangel um die Nachfolge hat begonnen und es ist ein Kampf ums Geld. Wladimir Klitschko hat seine vier Titel von verschiedenen Verbänden an den Clown aus England verloren, nun bestimmt das Geld und nicht der Sport, wer jetzt um die Schwergewichtskrone kämpfen kann. Nicht die Besten werden kämpfen, sondern wer am meisten bietet, wird den Zuschlag erhalten. Geld regiert den Sport. Typisches Beispiel auch die Formel 1, wo es praktisch nur um das Geld geht und der Sport zur Nebensache wird. Für Firmen wie Mercedes, Red Bull, Ferrari und Renault ist die Formel 1 vor allem eine PR-Plattform.

Das Geld ist auch der Grund, warum sich der Basketball-Verband zum Gespött macht. Deutsche Basketballteams kämpfen gleich in vier Wettbewerben auf Europas Bühnen um die begehrten Pokale. Aus dem Dschungel von Euroleague, Europacup, Champions League und Fiba Europe Cup kennt sich keiner mehr aus. Hintergrund ist der Machtkampf zwischen dem Kontinentalverband Fiba Europe und der Euroleague, die zudem den Europacup organisiert. Beide Organisationen kämpfen um die besten Klubs in Europa, die sich quasi aussuchen können, wo sie mitspielen wollen. Der Machtkampf ist ein Kampf ums Geld und wird begleitet von Drohungen und Sanktionen und macht somit den Sport Basketball lächerlich. Der Beweis an diesem Beispiel: Geld regiert die Welt – und macht den Sport kaputt. Mal sehen, wie lange der Fußball noch im Geld schwimmen kann, ohne Schaden zu nehmen.

Dass es auch anders geht, zeigt das Golf. Auch dort schwimmen die Spitzenspieler im Geld, Die Profi-Turniere sind eine lukrative Einnahmequelle, der einst beste Spieler der Welt, Tiger Woods, war auch immer der bestverdienende Sportler der Welt, vor allem aber durch seine Werbeaktivitäten. Geht es allerdings um den prestigeträchtigsten Pokal, den Ryder Cup im Kontinentalvergleich zwischen den USA und Europa, dann spielt Geld keine Rolle. Die Spieler erhalten keinen Cent, es gibt keine Prämie. Es zählt allein der sportliche Vergleich – so geht es also auch.

Traumjahr für das Golf – Die Deutschen Golfer träumen nur

 

Golf hat immer Saison. Selbst im Winter lassen sich die Golfer nicht abschrecken, sie frönen ihrer geliebten Sportart halt auf harten Fairways und nehmen mit Winter-Grüns vorlieb. Die Profis haben es leichter, sie weichen auf die warmen Regionen aus (was die Amateure übrigens im Winter natürlich auch machen). Aber so richtig geht es bei Amateuren und Profis jetzt los, wenn die ersten Turniere anstehen. Bei den Profis ist es das erste „Major“, das Turnier aller Turniere in Augusta/USA.

Bleiben wir bei den Profis. Eigentlich ist 2016 ein Traumjahr für das Golf, denn neben den üblichen Turnieren stehen gleich zwei besondere Highlights auf dem Programm: Der Ryder Cup, der Erdteilkampf zwischen den USA und Europa, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, und die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro, da ist Golf erstmals wieder dabei, ein Erlebnis selbst für die hartgesottenen Profis. Olympiasieger ist halt doch ein Titel für die Ewigkeit. Dafür nahm man dann auch Terminverschiebungen bei den Majors in Kauf mit einer größeren Terminhetze.

Da kann es das internationale Golf verschmerzen, dass die Ikone und Werbe-Lokomotive schlechthin, nämlich Tiger Woods, vorerst noch ausfällt. Er hat wieder einmal eine Rücken-Operation hinter sich und hat die Teilnahme in Augusta bereits abgesagt. Er trainiere fleißig, ließ er wissen, aber noch sei er noch nicht so weit. Manche munkeln bereits, er könne die ganze Saison auslassen. Einen Ersatz für Tiger Woods gibt es nicht, aber ein Dreigestirn, soll ein bisschen das Vakuum füllen: Jason Day aus Australien, das amerikanische Wunderkind Jordan Spieth und der europäische Hoffnungsträger Roy McIlroy (Nordirland). Sie gelten als die derzeit großen Drei auf der internationalen Bühne. Zuletzt glänzte vor allem Day, ist auch wieder die Nummer 1, aber klagte über Beschwerden: der Rücken. Golfer-Schicksal. Wo sie aber auch immer antreten, sie zählen zum Favoritenkreis.

Geht es um die Favoriten, wird kein Spieler aus Deutschland aufgezählt. Es sei denn, es geht um die Senioren. Da ist Altmeister Bernhard Langer seit einigen Jahren die Nummer 1. Für ihn hat sich gewissermaßen der Kreis geschlossen, denn genau vor 30 Jahren war er die erste Nummer 1 Welt, als nämlich am 7. April 1986 die erste Weltrangliste der PGA veröffentlicht wurde – mit dem Deutschen an der Spitze.

Heute müssen die Deutschen weit zur Spitze hinaufschauen: Martin Kaymer war zuletzt auf Rang 47 platziert, Alex Cejka 139., Marcel Siem 174. und Maximilian Kieffer 197. Vier unter den besten 200 – Deutschland als Golfland würde sich bessere Platzierungen wünschen. So sieht die Realität aus, aber Träume haben sie in Deutschland. Und das schon seit Jahren: Mehr Golfer auf den Plätzen, große Turnier in Deutschland und einige Spieler mehr in der Weltelite. Bisher blieb es bei Träumen. Die Mitgliederzahl stagniert bei 640.000, die Zu- und Abgänge halten sich fast die Waage, immer mehr Golfanlagen haben allerdings finanzielle Schwierigkeiten. Mit den ganz großen Turnieren wird es nichts, mit der Bewerbung für den Ryder Cup 2022 ist Deutschland dem Gegner Italien unterlegen. Bleiben die Spieler, die ebenfalls träumen, so Martin Kaymer von dem Olympiasieg. „Ich habe das Zeug dazu“, sagt er selbstbewusst, was er vielleicht sagen kann, als ehemalige Nummer 1 der Welt. Andererseits hat er im vergangenen Jahr kein Turnier gewonnen und zuletzt eher mal den Cut verpasst. Da bleibt also nur träumen…

Um Golf nach vorne zu bringen, braucht es gute, bezahlbare Bedingungen für Herrn und Frau Jedermann und beständige Erfolge unserer Spitzenspieler, damit die Öffentlichkeit vom Golf Notiz nimmt. Ansonsten bleiben nur Träume…

Die großen Turniere: 7. – 10. April Masters Augusta, 12. – 15. Mai Players Championship Ponte Verda, 16. – 19. Juni US Open Oakmont, 14. – 17. Juli British Open Ayrshire/GB, 28. – 31. Juli PGA Championship Springfield/USA, 5. – 21. August Olympische Spiele Rio de Janeiro (Golf 11. – 14. und 17. 20.), 30. 9. – 2. 10. Ryder Cup Chaska/Minnesota.

Golfland Deutschland

Viele werden mit einem Blick auf die Überschrift sagen, „fehlt da nicht ein Fragezeichen?“ Nein, es fehlt nicht, denn in den nächsten Tagen präsentiert sich Deutschland wirklich als „Golfland“, obwohl der Deutsche Golf-Verband mit der Entwicklung des Golfs hierzulande beileibe nicht zufrieden ist. Golf wird in der Öffentlichkeit immer noch als elitärer Sport wahrgenommen, nicht als Breitensport und nicht als Spitzensport. Was fehlt sind positive Schlagzeilen und entsprechende Fernsehzeiten, damit Golf im Blickfeld der Öffentlichkeit wirklich existiert. Das sollte im September ein bisschen anders sein, aber ob Golf wirklich einen Sprung nach vorne macht? Wir werden sehen.

Drei Veranstaltungen sind es, die als Lokomotive für Golf in Deutschland herhalten sollen. Zunächst einmal der Solheim Cup, der Kontinentalvergleich zwischen den USA und Europa der Damen, also das Pendant zum bekannteren Ryder Cup der Herren. Der Solheim Cup wird vom 18. – 20. September auf dem Platz St. Leon-Rot in der Nähe von Heidelberg gespielt. Selbst Tiger Woods schlug dort schon ab. Danach sind die Herren dran, und zwar vom 24. – 27. September bei den Porsche European Open in Bad Griesbach. Zwei Veranstaltungen, die Hoffnung geben, eine dritte ist die größte Hoffnung, steht aber in den Sternen: Deutschland würde zu gern den Ryder Cup 2022 ausrichten. Die Bewerbung für 2018 scheiterte, aber die Stimmung ist heute eine andere. Dennoch: Der Ryder Cup ist eigentlich ein Weltereignis, wird als solches von der deutschen Öffentlichkeit aber nicht so gesehen.

Der Ryder Cup ist ein Phantom, der Solheim Cup ist Tatsache. Die Organisatoren wollen 100.000 Menschen mobilisieren, die an den drei Veranstaltungstagen nach St. Leon-Rot pilgern sollen. 20 Stunden Fernsehübertragung im Hauptprogramm der ARD bzw. bei SWR und EinsPlus sind für den Golfsport fast schon so etwas wie ein Weihnachtsgeschenk, denn Golf findet ansonsten nur im Bezahlfernsehen statt. Ein Glücksfall auch, dass sich mit Sandra Gal (sportlich qualifiziert) und Caroline Masson (per Wild Card, wohl als Verbeugung vor dem deutschen Ausrichter) zwei deutsche Spielerinnen im Team Europa befinden. In der Weltrangliste sind sie nur auf den Plätzen 41 bzw. 76 zu finden. Sie haben aber das Zeug, Europa zu helfen, den Titel erfolgreich zu verteidigen, Favorit sind allerdings die USA mit Stacy Lewis an der Spitze, die Nummer 3 der Welt.

Starke Auftritte der deutschen Spielerinnen würden dem Golf in Deutschland helfen. Starke Auftritte der deutschen Herren sind in diesem Jahr leider selten. Zuletzt hatte am meisten noch Senior Bernhard Langer für Aufsehen gesorgt, als er zwei Jahren hintereinander Senior-Champion war. Sein Nachfolger Martin Kaymer war zwar mal die Nummer 1 der Welt, konnte in diesem Jahr aber selten an frühere Erfolge anknüpfen. Es begann schon damit, dass er beim Masters den Cut verpasste. Zweimal geteilter Zwölfter bei den British Open und PGA Championship reißen von den Sportfans in Deutschland keinen von den Sitzen. Sportfans wollen Helden feiern.

Noch also ist Deutschland kein Golfland. Die Zuwachsrate der neuen Spieler wurde in den letzten Jahren auch geringer, etwa 650.000 spielen in Deutschland derzeit Golf, sie können das auf 742 Anlagen. Die Basis wäre da, aber der Boom fehlt. Nur internationale Erfolge können Deutschland zum Golfland machen, können die Jugend zum Griff nach dem Golfschläger animieren. Die Aufforderung an Gal, Kaymer und Co.: Gewinnt mal schön! Prognose vom Sport-Grantler: Ein Golfland wird Deutschland leider nie.

Golf in Deutschland kämpft um Anerkennung

Die Leute sollen über Golf reden, sie sollen sich an sportlichen Erfolgen im Golf freuen und sie sollen vor allem Golf spielen. So sieht die Wunschliste des Deutschen Golf-Verbandes aus, der zwar seit Jahren eine Zuwachsrate an neuen Spielern zu verzeichnen hat, aber Golf noch nicht aus dem Schatten einer Nischensportart führen konnte. 640.000 Spieler zählt der DGV, 728 Anlagen stehen zur Verfügung. Golf gilt in Deutschland aber noch als elitär, als teurer Sport und nicht als Breitensport. Die Vorurteile sind groß, das Interesse gering, das Wissen winzig. Bei einer Umfrage nach dem bekanntesten Golfspieler in Deutschland wurde Franz Beckenbauer genannt, der „Kaiser“, die Lichtgestalt des Fußballs.

So eine Lichtgestalt braucht Golf auch, um stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu gelangen. Bernhard Langer ist zwar eine Ikone, aber zu seiner Zeit stand Golf quasi erst am Anfang. Martin Kaymer könnte in seine Fußstapfen treten, war wie Langer sogar die Nummer 1 der Welt, gewann im letzten Jahr sensationell die US Open, aber zum Publikumsliebling reicht es nicht. Da müsste er schon jede Woche gewinnen. Das macht Bayern München im Fußball, der Welt-Klub, das hat im Golf nicht mal Tiger Woods geschafft. Aber so einen wie den amerikanischen Star wünscht sich das deutsche Golf.

Im Golf-Verband ist man andererseits schon glücklich, dass die Zahl der Spitzenspieler langsam größer wird. Alex Cejka ist zuletzt wieder aus der Versenkung aufgetaucht und hat sein erstes PGA-Turnier gewonnen, Marcel Siem lässt immer wieder mit spektakulären Turnieren aufhorchen. Dazu wollen einige Jungspunde auf europäischer Ebene angreifen, mit Maximilian Kieffer, Moritz Lampert, Florian Fritsch und Dominik Foos ist in absehbarer Zeit zu rechnen. Es sah schon einmal schlechter aus.

Der Ryder Cup als Hoffnung

In diesem Jahr könnten im deutschen Golf die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt werden. Es ist ein Jahr der Chancen. Aktuell stehen die Damen im Mittelpunkt, denn Deutschland, genauer der GC St. Leon-Rot, ist Gastgeber des Solheim Cup, dem weiblichen Pendant des Ryder Cup, einem Vergleich zwischen Europa und den USA. Vom 18. bis 20. September sollen nicht nur die Golfer ein Fest feiern. Mit Sandra Gal und Caro Masson machen sich auch die beiden deutschen Spitzenspielerinnen Hoffnungen zum Team Europa zu gehören und das Lokalkolorit zu stärken. Notfalls sollte ihnen die Kapitänin Carin Koch (Schweden) eine Wild Card zugestehen.

Der Solheim Cup lief also in Deutschland dem Ryder Cup den Rang ab, denn die deutsche Bewerbung für 2018 scheiterte. Doch jetzt gilt der Ryder Cup wieder als Hoffnung. Die Stimmung hat sich geändert, zumindest bei der Politik hat Golf an Bedeutung gewonnen, sind die Politiker zu Zugeständnissen bereit. So macht sich Deutschland Hoffnung auf das Turnier 2022, das in Bad Saarow in der Nähe von Berlin ausgetragen werden soll. Dieses Weltereignis könnte Golf in Deutschland endgültig zum Durchbruch verhelfen. Golf würde endlich als Spitzensport wahrgenommen werden.

Da könnten auch die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro helfen. Golf hat ja das Olympia-Comeback geschafft. Doch um hierzulande wirklich Aufmerksamkeit zu erfahren, müssten Kaymer, Gal oder Masson um die Medaillen kämpfen. Das würde einen erheblichen Rückenwind bedeuten.

Alle Augen auf Tiger Woods, nicht auf Kaymer

Doch zunächst steht einmal vom 9. – 12 April das erste Major-Turnier des Jahres an. Das Masters in Augusta (Georgia) ist die Mutter aller großen Turniere. Alle Augen sind dabei auf Tiger Woods gerichtet, denn der Star der Szene hat seine Teilnahme kundgetan. Die Spannung ist groß, sein Leistungsvermögen ein Rätsel. Zuletzt hat er krankheitsbedingt wieder pausiert, davor ließ sein malader Körper kein gutes Golf zu. Er wollte erst wieder in Erscheinung treten, wenn er sein bestes Golf zeigen kann. Kann er wirklich?

Über Tiger Woods reden alle, dagegen ist Martin Kaymer der Nobody. Die deutsche Hoffnung ließ im letzten Jahr mit großen Erfolgen aufhorchen, doch 2015 ist er noch nicht in Schwung gekommen. Es muss ihm einen Knacks gegeben haben, als er ein Turnier mit zehn Schlägen Vorsprung anführte – und verlor. Zuletzt schaffte er zweimal den Cut nicht, Kaymer ist nicht in Form und in Augusta konnte er noch nie glänzen. Ginge es nicht um Golf, bei dem die These gilt, alles ist möglich, würde man zu Kaymer sagen, nichts ist möglich.

Da macht sich Altmeister Bernhard Langer schon eher Hoffnungen auf eine gute Platzierung. Der zweimalige Masters-Sieger spielt im Alter fast noch besser als in den früheren Jahren. Er dominierte zuletzt die Champions Tour der Senioren und war im letzten Jahr in Augusta im Vorderfeld zu finden. Doch wenn es um eine gute Zukunft des deutschen Golfs geht, dann kann die nicht mehr mit Bernhard Langer verbunden werden. Das müssen schon Kaymer und Co. richten. Gesucht wird eine Lichtgestalt.

Die weiteren Major des Jahres: US Open 18. – 21. Juni in University Place/USA, British Open 16. – 19. Juli in Fife/GBR, PGA Championship 13. – 16. August in Kohler/USA.

Deutschland hat zu bieten: BMW Open 25. – 28. Juni in München-Eichenried, European Open 24. – 27. September in Bad Griesbach, Senior Open 10. – 12. Juni in Schwerin.