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Tag: Schiedsrichter

Der Fußball braucht mehr Anstand

Weihnachten ist die Zeit für Wünsche, der Jahreswechsel regt zu guten Vorsätzen an. Zeit, um auch an den Fußball Wünsche zu richten und ihm vor allem den Willen zu einigen guten Vorsätzen für das neue Jahr mit auf den Weg zu geben. Zusammenfassend gesagt wünschen sich wohl Fußball-Fans und –Zuschauer, dass alle, die involviert sind, zu mehr Gelassenheit und Bodenständigkeit finden und nicht nur von der Geldgier getrieben werden. Kurz: Der Fußball braucht mehr Anstand.

An erster Stelle müssen die Profis genannt werden. Das Benehmen auf dem Platz ekelt manchmal an. Vor allem das ständige Reklamieren bei Schiedsrichter-Entscheidungen muss endlich sanktioniert und womöglich abgeschafft werden. Es vergeht fast kein Schiedsrichter-Pfiff ohne Rudelbildung. Noch nie wurde eine Entscheidung aufgrund der Proteste der Spieler zurückgenommen. Die Referees könnten sich mit Gelben Karten wehren. Sie könnten aber spaßeshalber zu einem Gegenmittel greifen: Das Schiri-Gespann sollte zusammen zum Stürmer laufen, wenn der neben das Tor schießt. Nach dem Motto: Das war der falsche Schuss! Wie konntest Du nur! Den Spielern sei gesagt, dass Schiedsrichter weniger Fehler machen als sie Profis. Außerdem: In anderen Sportarten werden die Pfiffe der Unparteiischen ohne Klagen und Proteste hingenommen. So geht es auch, warum nicht im Fußball?

Die Schiedsrichter stehen natürlich im Mittelpunkt, wenn es um den Anstand beim Fußball geht. Man muss sich ja sowieso wundern, dass es noch so viele Menschen gibt, die sich diese Pfeiferei antun und sich den Stänkereien von Spielern und Zuschauern aussetzen. Auf den Dorfplätzen müssen sie ja fast schon um ihr Leben fürchten und froh sein, wenn sie an einem schlechten Tag (den jeder mal hat) nicht im Krankenhaus landen. Gewalt und Hass haben in der gesamten Gesellschaft zugenommen, hautnah bekommt man sie vor allem auf den Fußballplätzen zu spüren. Streiks der Schiedsrichter waren eine Gegenreaktion und ein erstes Alarmzeichen. Hier müssen die Verbände und vor allem die Vereine entgegenwirken, zum Beispiel, dass jeder Schiedsrichter vom Verein einen Betreuer und Beschützer bekommt und dass die größten Krakeler von den Plätzen verwiesen werden, bevor etwas passiert. Vorfahrt für Anstand! Aber wer einmal im Profibereich pfeifen will, muss durch das Stahlbad des Dorffußballs gehen. Aber wir wissen: Ohne Schiedsrichter geht es nicht.

Leider lassen auch die Fans oftmals den Anstand vermissen. Oder sollten wir lieber sagen, die sogenannten Fans? Die Ultras sorgen nicht nur für Stimmung in den Stadien, sie sorgen auch für Sorgenfalten, zumal sie sich oft nicht an die Regeln und Bestimmungen halten und in einigen Vereinen sogar Anstrengungen unternehmen, die Macht an sich zu reißen. Beleidigungen sind hörbar, Schlägereien und die unsägliche und gefährliche Pyrotechnik sichtbar. Das hat mit Fußball nichts zu tun und schon gleich gar nicht im Anstand. Da muss der Fußball dafür herhalten, dass einige Leute ihren Ärger oder ein zu viel an Adrenalin loswerden wollen. Hier bleibt wohl die größte Aufgabe, um für mehr Anstand zu sorgen. Rücksicht ist für diese Spezies wohl ein Fremdwort.

Aber auch die Verbandsfunktionäre sind gefordert, sich mehr dem Sport zu widmen, als dem eigenen Geldbeutel. Es geht darum, den Sport fit für die Zukunft zu machen und nicht darum, jedes Jahr die Einnahmen zu erhöhen.

Ein anderer Wünsch für das neue Jahr betrifft den Videobeweis. Heute muss man fast schon sagen, dass der Fußball die Geister, die er rief, nicht mehr loswerden wird. In die Technik wurde viel Geld investiert, so dass man sie nicht mehr zurückziehen wird. Der Videobeweis hat natürlich seine Vorteile, sorgt für mehr Gerechtigkeit, wird aber zu häufig angewandt. Vor allem bei Hand-Entscheidungen und beim Abseits sollte man auf das Auge der Schiedsrichter und Linienrichter vertrauen. Die Abseitslinie hat nicht für mehr Gerechtigkeit gesorgt, sondern eher für Ungerechtigkeiten und beschädigt den Fußball. Minutenlang zu warten, bis festgestellt wurde, dass es um einen Millimeter Abseits war, macht vor allem die Stimmung kaputt. Bei Abseits darf es nicht um Millimeter gehen, sondern wenn die Spieler mit dem Körper auf gleicher Höhe sind, so zählt dies und ist kein Abseits, Fuß- oder Nasenspitze hin oder her. Und im Zweifel für die Angreifer urteilen. Dann macht Fußball wieder mehr Spaß. Vielleicht sorgt eine Umkehr dafür, dass sich die Gemüter leichter wieder beruhigen und wir bekommen mehr Anstand. Hoffen darf man ja…

Neue Regeln und alter Ärger

Die neue Fußball-Saison steht in den Startlöchern (die 3. Liga in Deutschland beginnt am Wochenende, weiter unten mehr), die neuen Regeln, die der Weltverband oder genauer die IFAB (International Football Association Board) beschlossen hat, sind bereits seit dem 1. Juni in Kraft und erlebten ihre Bewährungsprobe bei der Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich. Im Mittelpunkt stand das Interesse, das Spiel in einigen Punkten zu beschleunigen, aber auch die Regeln über das Handspiel zu präzisieren. Das zumindest ist nur ein bisschen gelungen, ein Ermessungsspielraum bleibt für die Schiedsrichter und deshalb darf als sicher gelten: Neue Regeln und alter Ärger.

Eine Änderung führt zu Klarheit: Jedes Tor, das mit Hand oder Arm erzielt wird, ist irregulär, egal ob Absicht vorliegt oder nicht. Strafbar ist auch, wenn der Spieler seine Körperfläche unnatürlich vergrößert, zum Beispiel wenn die Arme über die Schultern angehoben werden. Kein Handspiel liegt vor, wenn der Ball vom eigenen Körper oder vom Gegner an die Hand springt oder wenn sich ein Spieler im Fallen abstützt. Also, ein bisschen mehr Klarheit, aber der Gesprächsstoff wird trotz Videobeweis nicht ausgehen. Wäre ja auch schade.

Alle anderen Änderungen sind nicht so bedeutend, aber zum Teil wird das Spiel natürlich schneller werden. Gut ist, dass sich bei einem Freistoß in Tornähe die Spieler der ausführenden Mannschaft nicht mehr in die Mauer des Gegners stellen dürfen, sondern einen Meter Abstand halten müssen. Damit ist ein unsägliches Gerangel vorbei. Schneller wird das Spiel, weil Auswechselspieler den kürzesten Weg zur Auslinie nehmen müssen, aber auch, weil bei Abstößen der Ball den Strafraum nicht mehr verlassen muss. Umgewöhnen müssen sich die Schiedsrichter in eigener Sache, sie sind nicht mehr Luft, was wir ja auch bisher schon gemerkt haben. Wird er jetzt angeschossen und es gibt eine wesentliche Richtungsänderung des Balles oder sogar ein Tor, gibt es Schiedsrichter-Ball.

Auf alle Änderungen muss hier nicht eingegangen werden, Ärger gab es allerdings bereits, weil eine Torhüterregel beim Elfmeter besonders streng ausgelegt wurde. Die Torhüter müssen nur noch mit einem Fuß auf der Linie bleiben, allerdings wurde dies zum Beispiel bei der Frauen-WM per Videobeweis streng kontrolliert und oft die fällige Gelbe Karte verteilt. Wäre dies in einem Elfmeterschießen der Fall, würden die Torhüter ausgehen. So gab es die schnelle Modifikation, dass es bei Elfmeterschießen keine Gelben Karten verteilt werden. Allerdings gab es auch den Rat, bei geringfügigen Verfehlungen der Fußstellung großzügig zu sein. Wir sehen, der Ermessungsspielraum für Schiedsrichter geht nicht aus, allzu starr sollte der Fußball auch nicht sein.

3. Liga zwischen Erfolg und Ablehnung

Seit einigen Jahren bemühen sich DFL und DFB den Ligen unterhalb der Bundesliga mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Das geht am besten vor der Saison, wenn die Eliteliga noch pausiert und so wird häppchenweise die neue Saison im Profi-Fußball eingeläutet (bei den Amateuren in den Landesverbänden ist es ähnlich). Am kommenden Wochenende ist als Erste die 3. Liga dran, eine Woche später beginnt die 2. Bundesliga. Sie dürfen sich dann noch zwei Wochen über mehr Aufmerksamkeit freuen, weil die Bundesliga ihre Saison nach Supercup (3. August) und Pokal (9. – 12. August) erst am 16. August mit dem Auftaktspiel Bayern München – Hertha BSC Berlin beginnt.

Auch in der 3. Liga sieht München das Auftaktspiel, in diesem Fall erwartet 1860 München die Preußen aus Münster (der erste „Tatort“ ist also München, nicht Münster). Allerdings drängen sich die Klubs nicht in die 3. Liga, sondern sie möchten sie eigentlich gerne schnell wieder verlassen – nach oben versteht sich. Die 3. Liga ist ein ungeliebtes Kind zwischen Erfolg und Ablehnung. Erfolg, weil die 3. Liga durchaus attraktiv ist, wenn man nämlich die Zuschauerzahlen sieht. Im vergangenen Jahr kamen 3,09 Millionen Zuschauer zu den Spielen, die Drei-Millionen-Marke wurde erstmals geknackt. Im Schnitt kamen 8123 Besucher, das ist mehr als die 2. Ligen in Italien (unter 8000) und Frankreich (unter 7000). Der Grund: Ehemalige Deutsche Meister und Traditionsvereine tummeln sich im Unterhaus, nur fünf Vereine waren noch nie in der Bundesliga. Dort wollen die meisten wieder hin, doch der Weg ist beschwerlich. Am meisten ärgern sich die Klubs aber darüber, dass der Fall von der 2. Bundesliga in die 3. Liga finanziell so krass ist. Mit 12 Millionen Euro von der DFL können die Klubs in der 2. Bundesliga planen, nur 1,28 Millionen Euro im Schnitt gibt es vom DFB aus der zentralen Vermarktung in der 3. Liga. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Also heißt es nichts wie weg und in die 2. Bundesliga. Dies gilt vor allem für die Absteiger Ingolstadt, Magdeburg und Duisburg, für die die 3. Liga nur ein Zwischenspiel sein soll. Dass man aber leicht hängen bleiben kann, zeigen andere Vereine wie der 1. FC Kaiserslautern oder Eintracht Braunschweig, das im letzten Jahr sogar gegen den Abstieg kämpfen musste. Eine Besonderheit weist die neue Saison auf, mit Bayern München II ist erstmals wieder eine zweite Mannschaft eines Bundesligisten dabei. Die Bayern kämpften seit acht Jahren um die Rückkehr, jetzt aber machen sie keine besonderen Anstrengungen, um die 3. Liga auch sicher zu halten. Der neue Trainer Sebastian Hoeneß (Sohn von Dieter Hoeneß) muss es vor allem mit Talenten schaffen, Leistungsträger wie Jeong (Freiburg) und Awoudija (Stuttgart) sind sogar gegangen. Von den Profis darf er in einigen Spielen die Jungstars Davies und Arp als Verstärkung erwarten. Im Mittelpunkt stehen die Derbys mit 1860 und der SpVgg Unterhaching, die als Besonderheit vor einem Börsengang steht. Das also geht auch in der 3. Liga. Sie muss also doch attraktiv sein.

Das sind die Vereine in der 3. Liga: FC Ingolstadt 04, 1. FC Magdeburg, MSV Duisburg, Hallescher FC, Würzburger Kickers, Hansa Rostock, FSV Zwickau, Preußen Münster, 1. FC Kaiserslautern, SpVgg Unterhaching, KFC Uerdingen 05, 1860 München, Carl Zeiss Jena, SG Sonnenhof Großaspach, Eintracht Braunschweig, Chemnitzer FC, Viktoria Köln, Waldhof Mannheim, Bayern München II.

Die Bayern können nur Bundesliga

Es hätte der Tag der Bayern werden können, doch der Pfingstsamstag brachte den Münchnern einen enttäuschenden Abschluss der Saison. Nichts mit dem Triple, nichts mit dem Double, auch nichts mit einem Bayern-Double am Pokal-Tag des DFB. Die Bayern-Frauen unterlagen am Nachmittag in Köln dem VfL Wolfsburg mit 2:3 im Elfmeterschießen, die Bayern-Männer mussten am Abend in Berlin erstaunt eine 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt hinnehmen. Gefeiert wurde am Sonntag auf dem Rathausbalkon am Marienplatz trotzdem, wenn auch mit „gebremstem Schaum“. Nur Jupp Heynckes wurde natürlich umjubelt, der 73-Jährige Rentner darf endgültig in den wohlverdienten Ruhestand gehen, er hat den Bayern zumindest die Meisterschaft gerettet, die im Herbst des letzten Jahres bei fünf Punkten Rückstand zu Borussia Dortmund fraglich geworden war. Wohl deshalb sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge beim Pokalempfang in Berlin versöhnlich: „Das war eine sehr, sehr gute Saison.“

Gedacht hat Rummenigge sicherlich anderes. Das Double sollte eigentlich nur Formsache sein und ein gelungener Abschied für Trainer Jupp Heynckes. Aber was sich schon zum Bundesliga-Finale beim 1:4 gegen den VfB Stuttgart andeutete, wurde auch im Olympiastadion in Berlin deutlich: Das Aus in der Champions League gegen Real Madrid hat die Bayern in eine Art Schock-Zustand versetzt, ihre vorher guten Leistungen in der Bundesliga konnten sie nicht mehr abrufen. Das Aus gegen Real, die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Pokal lässt derzeit nur einen Schluss zu: Die Bayern können nur Bundesliga! Der Trost: Die Meisterschaft wird immer als wichtigster und ehrlichster Titel genannt. Na also, da dürfen sie doch feiern.

Eine Frage stellt sich am Ende der Saison natürlich verstärkt: Wie sieht die Zukunft der Bayern aus? Bleibt es bei der dominanten Stellung in der Bundesliga, droht aber andererseits international die Zweitklassigkeit, weil sie den Anschluss an die euroschweren Spitzenklubs verlieren? Wie reagiert aber die nationale Konkurrenz, nachdem sie nun gesehen hat, dass die Bayern doch verwundbar sind? Fans und Medien wünschen sich nichts sehnlicher als wieder einmal einen spannenden Kampf um den Titel. Da wird sogar schon mal öffentlich gefragt: Muss man die Bayern zerschlagen? Ja, wie denn, was denn, darf man da schon fragen. Die große Unbekannte wird nicht die Mannschaft sein, auch wenn es Wechsel geben wird (so hat jetzt Jerome Boateng wieder mit einem Wechsel geliebäugelt), der große Unbekannte ist der neue Trainer Niko Kovac. Ihm konnte nichts Besseres passieren als der Pokalsieg. Er hat sich in Frankfurt würdig verabschiedet. Seine Handschrift hat er im Pokalfinale gezeigt, Kampfgeist, Defensivstärke, Konter – aber so kann er in München nicht spielen lassen. Die große Bewährungsprobe steht bevor.

Die große Unbekannte bei den Bayern-Spielen sind immer die Schiedsrichter. Siehe die Duelle mit Real Madrid, die Bayern mussten sich gleich in zwei Jahren hintereinander benachteiligt fühlen. Aber auch national ist eine gefährliche Tendenz erkennbar, siehe Pokalfinale. In der letzten Minute verweigerte Schiedsrichter Felix Zwayer den Bayern einen berechtigten Elfmeter, trotz Videobeweis. Was in seinem Kopf vorging? Vielleicht dies: „Es heißt immer, die Bayern werden bevorzugt, ich kann doch jetzt dem Außenseiter nicht die Chance auf den Pokalsieg nehmen. Im Zweifel für den Nobody.“ Den Bayern blieb das mögliche 2:2 versagt, wobei schon beim 1:0 ein Handspiel vorausging, das zwar durchaus als nicht strafbar gewertet werden kann, das aber einen Vorteil brachte.

Waren die Bayern deshalb ein schlechter Verlierer, weil sie kein Ehrenspalier für den Pokalsieger bildeten? Wohl nicht, es war eher so, dass die Bayern die Rolle des Verlierers einfach nicht kennen und aus Enttäuschung mit der verhassten Silbermedaille schnell in der Kabine verschwanden. Da versagten aber auch die Verantwortlichen rund um die Mannschaft, in erster Linie Sportdirektor Hazan Salihamidzic, der zwar selbst dem Sieger Beifall klatschte, aber nicht die Spieler zurückholte.

Was die Zukunft der Bayern angeht, so bleibt es also spannend. Die nächste Saison könnte die Richtung vorgeben, zum Beispiel in Richtung Spieler (halten Robben, Ribery und Co. noch mit, was wird mit Renato Sanches?), zum Beispiel der Trainer (kommt Niko Kovac menschlich mit den Bayern klar, findet er einen Draht zur Mannschaft, schafft er der Belastungssteuerung im Training mit den ungewohnten drei Wettbewerben?). Das Saisonziel für 2018/2019 wird sein wie immer: Meisterschaft ist Pflicht, das Double wäre schön, das Triple bleibt der Traum. Die Bayern müssen dann zeigen, dass sie nicht nur Bundesliga können.

Europas irre Fußball-Abende

Mein Gott, warum haben wir solange auf solche Abende warten müssen. Quälend lang zieht sich die Champions League ab September mit der Gruppenphase dahin. Verband und Fernsehen wollen es so, das Geld zählt, nicht der Spaß. Aber erst im Frühjahr erwacht der Fußball zusammen mit der Natur, beide explodieren förmlich und wir erfreuen uns an Europas irren Fußball-Abenden.

Es war wirklich viel los in den vergangenen Spielen und dass vier Teams aus vier Nationen im Halbfinale der Champions League (CL) stehen, hat es auch schon lange nicht mehr gegeben. Aber der Weg dahin war so attraktiv, dass es in den letzten fünf Spielen wohl keine Steigerung mehr geben kann. Die Aufholjagd der Roma gegen den FC Barcelona wird ebenso unvergessen bleiben wie der Triumph des FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp gegen Manchester City und seinen alten Kontrahenten aus der Bundesliga, Pep Guardiola.

Auch Juventus Turin kratzte an der Sensation, als es ein 0:3 gegen Real Madrid aufholte, dann aber von einer harten Schiedsrichter-Entscheidung des Engländers Oliver gestoppt wurde. Nicht jeder Referee hätte bei dem Einsteigen von Benatia gegen Vazquez Elfmeter gepfiffen, vor allem nicht in der Verlängerung eines solch dramatischen Spiels. So waren Oliver und Torschütze Cristiano Ronaldo Spielverderber und Henker zugleich, so dass sich Turins Torhüter-Legende Gigi Buffon mit einer Roten Karten von Europas Bühne verabschiedete, weil er (verständlich) die Entscheidung so nicht hinnehmen wollte. Es war Dramatik pur, das Tüpfelchen aufs „i“ der irren Fußball-Abende.

Sauer war auch Manchesters Trainer Pep Guardiola. Der Katalane vermutet sogar eine spanische Verschwörung hinter den Entscheidungen des eigentlichen Landsmannes Lahoz, der einem regulären Tor von Flügelflitzer Sane die Anerkennung verweigerte. Schon im Hinspiel mussten City und Pep unter falschen Schiedsrichter-Entscheidungen leiden, doch da war der Münchner Felix Brych an der Pfeife. Aber diese Spiele zeigten einmal mehr deutlich, dass es zum Titelgewinn neben Leistung und ein bisschen Glück auch einen guten Schiedsrichter braucht. Das wollen wir nicht, dass es erst durch zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidungen irre Fußball-Abende gibt.

An irre Fußball-Abende mit zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen wird sich auch Bayern München erinnern, nämlich im letztjährigen Viertelfinale gegen Real Madrid mit einem unglücklichen Ausscheiden nach 2:1 und 2:4 nach Verlängerung. Jetzt treffen die beiden Giganten im Halbfinale wieder aufeinander und die Gesamtbilanz liest sich für die Bayern gar nicht so schlecht, die Bilanz ist nämlich ausgeglichen mit je elf Siegen und zwei Unentschieden. Was aber die Münchner zum Außenseiter macht: Die letzten fünf Vergleiche gingen alle an Real. Und was auch noch dazu kommt (siehe oben): Die Königlichen haben bei den Referees offensichtlich ein Stein im Brett, die Pfiffe gibt es im Zweifel für die Königlichen. Wenn es denn im Halbfinale überhaupt Außenseiter gibt, dann treffen diese im zweiten Duell mit Liverpool und Rom aufeinander. Da darf Jürgen Klopp weiter vom ersten Titel mit Liverpool träumen.

Auffallend ist, dass die Bayern eine Ausnahme unter den vier Halbfinalisten darstellen: Nur sie können sich mit einem nationalen Titel schmücken. Alle anderen sind in der nationalen Meisterschaft abgeschlagen, selbst Real sieht in Spanien Tabellenführer FC Barcelona nur aus der Ferne. Das macht die Aufgabe der Bayern noch einmal schwerer, weil sich Real allein auf die Champions League konzentrieren kann, die Bayern wollen stattdessen auch noch im nationalen Pokal bestehen (Dienstag in Leverkusen). Andererseits überstrahlt der Sieg in der CL die nationale Meisterschaft, so dass sich Barcelona, Juventus und Paris St. Germain praktisch nur einen Trostpreis abholen. Nur die Bayern haben deshalb noch die Chance auf das Triple. Real wiederum will den Hattrick mit drei CL-Siegen in Folge. Damit steht fest: Ein Traum wird im Halbfinale platzen, vielleicht nach einem irren Fußball-Abend.

Die neuen Trends in der Bundesliga

Der „große Fußball“ nimmt uns ab sofort wieder gefangen, die besten Ligen Europas starten wieder mit ihren Punktrunden. Überall diskutieren die Fans, wie ihre Liga denn im Vergleich zu den anderen einzustufen ist, im Prinzip gibt da die UEFA-Rangliste die Antwort: Spanien vor Deutschland, England, Italien und Frankreich. Die Begeisterung ist überall hoch, die meisten Zuschauer kommen allerdings in der Bundesliga und sie spielt auch in den modernsten Stadien. Vorteil Bundesliga also. Doch was sind eigentlich die neuen Trends für die neue Saison? Hier der Versuch einer Antwort:

Videobeweis: Deutschland hat sich gleich vorgedrängt, um den Videobeweis im Punktspielbetrieb zu testen. Was beim Confed-Cup teilweise ein Ärgernis war, soll im Alltag die Ungerechtigkeiten minimieren, der DFB hat dazu wochenlange Schulungen und Tests durchgeführt. Doch die Fans können beruhigt sein, die Diskussionen um strittige Szenen sterben nicht aus, ein bisschen mehr Gerechtigkeit sollte es aber schon bringen. Beim Supercup verlief der Test trotz kleiner Panne erfolgreich, der Videobeweis bestätigte, es war nicht Bayern-Dusel beim 2:1 in Dortmund, sondern richtige Schiedsrichter-Entscheidungen.

Fernsehen: Die TV-Landschaft ändert sich und die Bundesliga-Zuschauer müssen sich an Änderungen und neue Sender gewöhnen. Auf Einzelheiten kann hier verzichtet werden, die Medien sind voll von Übersichten und Fernsehplänen. „Alle Spiele, alle Tore“ bei Sky gibt es nicht mehr, der harte Fan muss auch den Eurosport-Player abonnieren und auf das Internet ausweichen. Was bleibt, sind die ARD-Sportschau und das ZDF-Sportstudio am Samstag, mit Zusammenfassungen sowie die Berichte von den Sonntagspielen in den Dritten Programmen der ARD. Zerstückelt wird der Spielplan, weil auch am Sonntag um 13.30 Uhr und Montag je fünfmal gespielt wird, wegen der Belastung der Klubs im Europapokal. Ach, die armen Profis, an die armen Fans denkt keiner.

Leihspieler: Vom Fernsehen zum Sport. Oder doch nicht? Beim verstärkten Trend der Leihspieler geht es nämlich eigentlich ums Geld. Siehe Neymar, die Ablösesummen explodieren, kleinere Vereine können sich manche Spieler gar nicht mehr leisten. Zum Glück haben die Schwergewichte unter den Klubs im Kader keinen Platz mehr für alle Spieler, zumal Talente frühzeitig gekauft werden, um sie der Konkurrenz weg zu schnappen. Überzählige Spieler brauchen Spielpraxis (da geht es dann doch um den Sport), kleinere Vereine brauchen Spieler, die sie günstig bekommen und schulen sollen. Klingt doch wunderbar. Doch wer zu viel auf Leihspieler setzt, muss jedes Jahr eine neue Mannschaft aufbauen.

Erpressung: Bleiben wir bei den Spielern, die einen neuen „Sport“ entdeckt haben: Erpressung. So neu ist das nicht, scheint aber jetzt ein Trend zu sein. Sie sind mit ihrem alten Verein unzufrieden und wollen an neue Fleischtöpfe. Bestes Beispiel der Franzose Dembele in Dortmund, er will nach Barcelona als Neymar-Ersatz, aber die Borussia verlangt zu viel Geld, als schwänzte er das Training und machte damit deutlich: Meine Zeit bei Euch ist beendet. Ingolstadt suspendierte Tisserand und Hadergjonaj, sie haben zwar Vertrag, wollen aber weg und mit dem Bundesliga-Absteiger nichts mehr zu tun haben, obwohl sie ihre Verträge erst kürzlich verlängert haben. Anstand und Moral haben wohl im Profi-Fußball nichts mehr verloren. Geld regiert die Welt, Wechsel werden mit Erpressung erzwungen.

Junge Trainer: Die Trainer brauchen sich um das schmutzige Profi-Geschäft nicht zu kümmern, sondern um die Spieler, die ihnen der Verein zur Verfügung stellt. Der neue Trend bei den Vereinen: Die alten Namen sind out, junge, unverbrauchte Trainer sind in, weil sie wohl meist auch einen besseren Draht zu den Spielern haben. Doch Erfolge sind damit nicht garantiert. Ein Julian Nagelsmann, der Hoffenheim nach oben brachte und als Vorbild gilt, lässt sich nicht beliebig oft kopieren.

Vielsprachige Trainer: Der Trend zu jungen Trainern wird mit dem Trend zu mehrsprachigen Trainern ergänzt. Ein Beispiel hier der 31jährige Domenico Tedesco, der jetzt Schalke 04 wieder nach oben bringen soll. Zuschauer kommen sich im Training wie in einem Fremdsprachenkurs vor, der Deutsch-Italiener parliert in fünf Sprachen. Das kommt bei dem heutigen Multi-Kulti in den Mannschaften an, der Trainer kann mühelos ohne Dolmetscher mit allen kommunizieren und seine Gedanken an den Mann bringen. Die Vielsprachigkeit ist aber keine Privileg der jungen Trainer, der Italiener Carlo Ancelotti spricht auch spanisch und englisch und sein deutsch wird immer besser. Auch Trainer müssen sich also umstellen.

Dreierkette: Apropos Trainer, eine der spannenden Fragen vor der neuen Saison ist Frage nach der Taktik, nach dem System. Viele sagen ja, „das System ist egal, Hauptsache wir gewinnen“. Aber es zeichnet sich schon der neue Trend ab, dass die „Dreierkette“ immer Freunde gewinnt, weil dadurch mehr Überzahl im Mittelfeld geschaffen werden kann. Andererseits gibt es auch den verstärkten Trend, das System im Spiel je nach Gegebenheit zu variieren. Vielseitigkeit ist auch ein neuer Trend.

Nachspielzeit: Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass die Spiele länger dauern. Die Schiedsrichter sind angewiesen, die Nachspielzeit nicht zu knapp zu bemessen, Zeitverzögerungen, um einen knappen Vorsprung über die Runden zu bringen, sollen entsprechend geahndet werden. Das wird die Bayern freuen, der Meister liebt je Tore in der Nachspielzeit.

Bibiana Steinhaus: Endlich ist sie im Oberhaus angekommen, die 38-jährige Hannoveranerin ist die erste Schiedsrichterin in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Ihr Aufstieg wurde von ihren Förderern und den Medien schon lange gefordert, jetzt haben die DFB-Herren am Schaltpult der Macht ein Einsehen gehabt. Es liegt an der Polizeibeamtin, mit guten Leistungen ihre Erstklassigkeit zu bestätigen. Ein Manko räumt sie selbst ein, „ich bin etwas zu langsam, das muss ich kompensieren“, dafür hat sie einen anderen Vorteil: Mit Charme kann sie mancher Diskussion die Brisanz nehmen. Wir wissen, an Durchsetzungsvermögen fehlt es ihr nicht. Dennoch: Meine Herren, geht pfleglich mit der Dame um!

Ansonsten bleibt nur eins: Hoffen wir auf eine schöne und spannende Saison.

Verteilen die Schiedsrichter die Pokale?

Wir kennen alle die grundlegenden Fußball-Weisheiten: Ein Spiel dauert 90 Minuten, das Runde muss ins Eckige, die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften und – der Schiedsrichter ist dann gut, wenn er gar nicht in Erscheinung tritt. Gerade auf Letzteres kommt es in den kommenden Wochen an, wenn es in Europas Fußball um Meisterschaften und Pokale geht. Viele Entscheidungen in den letzten Wochen lassen aber befürchten, dass die Schiedsrichter keine Nebenrolle, sondern die Hauptrolle spielen werden. Wenn die Klubs Pech haben, dann verteilen die Schiedsrichter die Pokale!

Bezeichnend dazu: Der FC Barcelona wäre heute in der Champions League gar nicht mehr dabei, wenn ihm Schiedsrichter Aytekin beim sensationellen 6:1 über Paris nicht einen Elfmeter geschenkt hätte. Das „Handauflegen“ bei Stürmer Suarez hatte „heilende Folgen“: Der Stürmer fiel hin, weil er was spürte und einen Pfiff provozieren wollte, der Schiedsrichter schaute nicht genau hin, ließ sich übertölpeln und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Ohne diesen Elfmeter hätte es Barcelona trotz aller Begeisterung nicht geschafft. So, bitte schön, sollen die Entscheidungen in den nächsten Wochen nicht fallen!

Im Fußball gibt es derzeit eine große Verunsicherung über manche Regel und deren Auslegung. Ein besonderes Beispiel sind die Urteile bei „Hand“. Spieler, Trainer und Fans wissen bei der unterschiedlichen Auslegung der Regeln nicht mehr, was Sache ist. Von Schiedsrichter zu Schiedsrichter gibt es andere Entscheidungen. Hand ist nicht immer Hand, sondern einmal angelegt und nicht strafwürdig, beim anderen aber doch strafwürdig, bei ähnlichen Situationen geht einmal die Hand bewusst zum Ball (also Pfiff), dann aber wieder unbewusst und wird nicht geahndet. Auslegungssache, aber eben auch Glückssache. Ähnliche Unterschiede gibt es bei Fouls, da werden vor allem Grätschen mit einem unterschiedlichen Strafmaß bedacht, was eben auch zu einer wesentlichen Beeinflussung führen kann, wenn es eine Rote oder Gelb-Rote Karte nach sich zieht. Ärgerlich wird es, wenn eben die Schiedsrichter die Entscheidung herbeiführen und nicht die Leistungen der Mannschaften.

Es ist reines Wunschdenken, dass die Schiedsrichter in den nächsten Wochen nur eine Nebenrolle spielen. Viel mehr wird es Diskussionen über Entscheidungen geben, die Fernsehkameras als Fehlentscheidungen enttarnen. Dann kommt wieder die Sehnsucht nach dem Videobeweis hoch, aber für diese Saison müssen die Schiedsrichter noch ohne Hilfsmittel auskommen. Da wünschen wir ihnen gute Augen, das richtige Augenmaß und vor allem das richtige Fingerspitzengefühl. Lasst die Spieler die Spiele entscheiden und verteilt nicht die Pokale!

Schiedsrichter spielen Schicksal

 

Überall dort, wo der Mensch urteilt, passieren Fehler. Im Sport wird dies besonders deutlich, bei Wertungs- und Punktrichtern bzw. im Mannschaftssport bei Schiedsrichtern. Eine besondere Brisanz erhalten Fehlentscheidungen vor allem beim Fußball, wo es um viel Geld geht. Da spielen die Schiedsrichter Schicksal, sie entscheiden mit über Meisterschaft und Abstieg, ja sie können sogar die Existenz eines Vereins gefährden. Die Fußball-Bundesliga ist da ein gutes Beispiel. Der Internet-Dienst www.wahretabelle.de rechnet aus, wie sich die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter auswirken und siehe da, es hätte ohne falsche Pfiffe einen ganz anderen Absteiger gegeben!

Zum Glück wurde die Meisterschaft nicht durch die Schiedsrichter entschieden, auf den ersten drei Plätzen gibt es keine Verschiebungen. Aber dahinter! Nach der „wahren Tabelle“ wäre Hertha BSC Berlin Vierter und damit in der Qualifikation zur Champions League und nicht in der zur Europa League, die wäre damit nämlich sicher. Zehn Punkte mehr hätten die Berliner und landeten vor Mönchengladbach (minus drei) und Köln (plus acht). Aus dem Rennen wären Schalke 04 (minus eins) und Mainz 05 (0). Die Folgen sind gravierend, bedeuten bares Geld. Der Glückliche kann kassieren, der Unglückliche schaut auf die leere Kasse.

Noch entscheidender haben sich die falschen Pfiffe im Abstiegskampf ausgewirkt. Der VfB Stuttgart ist neben Hannover der sportliche Absteiger, aber bei immer korrekten Entscheidungen hätte es Eintracht Frankfurt getroffen und Hoffenheim hätte in die Relegation gemusst!

So sah die Tabelle aus: 15. Hoffenheim 37 Punkte, 16. Frankfurt 36, 17. Stuttgart 33.

So sieht die „wahre Tabelle“ aus: 15. Stuttgart 35, 16. Hoffenheim 29, 17. Frankfurt 27.

Besondere  Auswirkungen hat das natürlich für den VfB Stuttgart, der in die 2. Bundesliga absteigen muss. Die Schiedsrichter spielten also Schicksal und es wird sich zeigen, welchen Schaden der VfB nimmt. Kommt er gleich zurück und ereilt ihn ein Schicksal wie viele Absteiger, die quasi ewige vergebliche Anläufe zum Aufstieg nehmen? Glücklich schätzen darf sich die Eintracht, der dieses Schicksal erspart blieb, weil sie die Relegation gegen Nürnberg bestand und natürlich auch Hoffenheim, das gar nicht in diese Gefahr kam. Es war ein gütiges Schicksal. Allerdings: Hier geht es um Millionen, die Stuttgart verlieren durch den Abstieg 20 – 30 Millionen Euro, müssen ihren Etat halbieren. Dies zeigt deutlich: Es muss Mittel und Wege geben, die falschen Pfiffe zu reduzieren.

Die Fachzeitung kicker spricht von „Problemen an der Pfeife“ und hat festgestellt, dass die Schiedsrichter eine ganz schwache Saison hatten. Der ehemalige Schweizer FIFA-Schiedsrichter Urs Meier urteilt: „Die Schiedsrichter sind grundsätzlich noch amateurhaft“. Er fordert bessere Vorbereitung, bessere Einstellung, also den Profi-Schiedsrichter für Profi-Fußballer. Das nächste Mittel wird wohl der Videobeweis sein, der zumindest einen Teil der groben Fehler einschränken kann. Falsche Elfmeterpfiffe und falsche Rote Karten tun besonders weh. Am Ende könnte die „wahre Tabelle“ so sein, dass sie sich von der Wirklichkeit nicht gravierend unterscheidet. Das wäre im Sinne des Sportes. Auf der anderen Seite staunt der Sport-Grantler, dass noch kein Absteiger versucht hat, sich über die „wahre Tabelle“ in die Bundesliga zurückzuklagen. Allerdings wäre das das Ende des regulären Spielbetriebs. Auch die Spieler könnten viel dazu beitragen, den Schiedsrichtern zu helfen. Wenn sie wirklich nach dem Fair Play handeln würden. Aber das gibt es wohl nur in einem Fußball-Märchen.