Das könnte 2014 im Sport alles passieren!

von knospepeter

 

Das alte Jahr verabschiedet sich, das neue steht vor der Tür. Voraussagen haben jetzt Hochkonjunktur, ernste und weniger ernste. Hier zur Abwechslung vom Sport-Grantler eine weniger ernste Vorausschau, was 2014 alles passieren könnte:

Olympische Winterspiele: Die Wettkampfstätten und Wohnungen sind in Sotschi zwar immer noch nicht ganz fertig, es regiert das Chaos, aber die Spiele können doch stattfinden. Zunächst zumindest. Ein Wärme-Einbruch in der Stadt an der Schwarzmeerküste mit über 20 Grad lässt die mühsam präparierten Schneepisten hinweg schmelzen. Nur die Wettbewerbe mit Kunsteis bzw. in den Hallen können noch stattfinden. Damit wird Deutschland die Nummer 1 in der Medaillenliste, da die Rodler alle Wettbewerbe gewinnen. Das IOC kündigt erste Konsequenzen nach dem Debakel an: „Hawaii braucht sich um die Winterspiele nicht zu bewerben“, sagt ein Pressesprecher. Dafür meldet sich Katar als Ausrichter: „Wir garantieren in unseren Hallen Schneesicherheit.“ Katar plant ein Halle zu bauen, so hoch wie die Streif in Kitzbühel und will die Abfahrtsstrecke entsprechend kopieren.

Formel 1: Am 16. März beginnt in Australien die neue Saison. Neue Motoren, neue Autos, aber die alten Rennställe und alten Fahrer und gleichen Ergebnisse: Als Sebastian Vettel die ersten sechs der insgesamt 19 Rennen alle gewonnen hat, schreitet Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zu einem drastischen Mittel: Als dem Gefängnis in Stadelheim heraus (er sitzt wegen Betrugs) verfügt er, dass ab sofort die Regel gilt, dass der, der sechs Rennen gewonnen hat, keine WM-Punkte mehr erhält. Damit wird die Weltmeisterschaft noch einmal spannend. Weltmeister wird schließlich Nico Rosberg mit Mercedes. Die Fußball-Bundesliga will diese Regel künftig auch auf Bayern München anwenden.

Fußball-Bundesliga: Bayern München zieht an der Tabellenspitze einsam seine Kreise und lässt sich auch von der Gefängnisstrafe von Präsident Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung nicht irritieren. Kapitän Philipp Lahm schwört: „Wir werden so lange nicht verlieren, so lange Uli im Gefängnis sitzt.“ Dortmund, Leverkusen und Mönchengladbach reichen daraufhin ein Gnadengesuch auf die Freilassung von Uli Hoeneß ein, die Vereine wollen den dreifachen Betrag der Schadenssumme spenden. Am Ende der Saison verzichten die Bayern auf den Titel. „Wir werden ihn künftig in jedem Jahr einen Verein schenken, der es verdient hat.“ Diesmal darf ihn Schalke 04 in Empfang nehmen, damit sie einmal Meister sind und die Bayern werden „Meister der Herzen“.

Fußball-Weltmeisterschaft: Deutschland sorgt für eine negative Überraschung, bereits nach den Gruppenspielen erfolgt das Aus. Das 1:1 im letzten Spiel gegen die USA ist zu wenig, die USA kommt zusammen mit Ghana weiter. Jürgen Klinsmann frohlockt: „Ich habe ja genau gewusst, wie der Jogi spielen lässt“. Bundestrainer Joachim Löw zieht dennoch ein positives Fazit: „Wir haben uns weiterentwickelt und unsere Fans mit wunderbarem Fußball erfreut, man kann halt nicht immer gewinnen. Aber ich spüre, dass wir in den nächsten 50 Jahren Welt- oder Europameister werden.“ DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hält zu Löw: „Titel sind nicht alles, wir freuen uns über den sympathischen Auftritt der Mannschaft, die zum Beispiel Ghana gern den Vortritt gelassen hat.“ Weltmeister wird Brasilien, weil Schiedsrichter Felix Brych (München) im Finale gegen Spanien vier Elfmeter für Brasilien pfeift und übersieht, dass ein Schuss von Neymar außen durchs Netz ins Tor ging. Die FIFA betont: Tor ist Tor, egal von wo der  Ball über die Linie geht.

Wimbledon: Eigentlich würde das Finale Federer gegen Djokovic heißen, aber die Fans fordern vehement ein Finale der Trainer. So treten Stefan Edberg und Boris Becker noch einmal gegeneinander an. Nach dem ersten Satz bricht der Schiedsrichter allerdings ab, denn dort, wo der schwergewichte Boris immer den Becker-Hecht gemacht hat, haben sich dicke Kuhlen im Rasen gebildet. Ein Spiel ist nicht mehr möglich.

Tour de France: Die Tour wird zum Symbol für sauberen Sport. Sie wird nach der 13. Etappe mit der Bergankunft in Chamrousse abgebrochen, weil die Fahrer sich weigern, Dopingmittel zu nehmen und inzwischen mit ihren Kräften am Ende sind. Keiner sieht sich in der Lage die nächste Etappe von Grenoble nach Risoul noch in Angriff zu nehmen.

Ryder Cup: In Gleneagles in Schottland trifft im Golf wieder Europa auf die USA. Mit dabei Deutschlands Spitzengolfer Martin Kaymer, obwohl er in diesem Jahr noch keinen einzigen Putt versenken konnte. Er wird nominiert, weil er vor zwei Jahren für den entscheidenden Putt und Punkt gesorgt hatte. „Er ist unser Maskottchen“, heißt in der Mannschaft Europas. Martin Kaymer ist zuversichtlich: „Ich spüre, mein Spiel wird immer besser, ich kann um den Sieg spielen.“ Und tatsächlich, Kaymer führt Europa wieder zum Sieg. Er will noch so lange spielen, bis der Ryder Cup in Deutschland ausgetragen wird.

Ob es wirklich so kommt? Eines ist sicher: Der Sport wird uns auch 2014 viele Überraschungen bringen, wird uns jubeln und trauern lassen, aber hoffentlich meistens Spaß machen. Wie auch immer, für alle ein gutes und schönes neues Jahr.

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